Gemeinsam am Tisch des Herrn

Auf den Impuls zum Weißen Sonntag haben schon einige Menschen Fotos geschickt und teilen ihre Erinnerung an diesen besonderen Tag. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, sich virtuell am Tisch des Herrn zu versammeln, indem man ein Bild an anna.werner@kirche-dortmund-ost.de schickt.

 

Anbei einige Rückmeldungen und Erinnerungen, die zusammen mit den Fotos eingeschickt wurden. Vielen Dank für diese (virtuelle) Gemeinschaft!


„Herzlichen Dank für den Impuls zum Weißen Sonntag! Ich habe die Photoalben gewälzt und in Erinnerungen geschwelgt. Damals (21. April 1974) wurden nicht soviele -allgemeinheittaugliche- Photos gemacht deshalb gibt es ein gestelltes. Das Photo wurde beim Photografen ein paar Tage später gemacht. Es gibt auch noch eins auf dem ich stehe, aber das ist schrecklich und wird unter Verschluss gehalten.“


„Ich habe nach meinem Bild vom Weißen Sonntag gesucht. 1957 war meine Erstkommunion. Alle Verwandten sind in schwarz, mein Opa war 1956 gestorben. Es gab noch „Engelchen“.“


„Herzlichen Dank für den Impuls zu der Aktion. Meine Erstkommunion war im April 1962 in Hl. Kreuz mit Pfarrer Gies. Auf dem Bild bin ich mit meinen Eltern zu sehen. Der Hut meiner Mutter war damals sicher etwas ganz Besonderes. Ich habe viele schöne Erinnerungen an diesen Tag. Wir waren 62 Erstkommunionkinder und hatten damals noch zwei Vikare, die sich um uns kümmerten. Ich bin schon gespannt auf die anderen Erinnerungsfotos.“


„Gerade sahen wir auf Youtube den Beitrag zum Weißen Sonntag-Gemeinschaft mit Jesus. Er hat uns sehr gut gefallen, und wir haben heute in unseren Kommunionalben und CD’s gestöbert. Wir haben uns nun für drei Fotos entschieden, die wir Ihnen gerne zusenden. Sie zeigen mich und meine Brüder. Wir haben den Tag unserer Erstkommunion, die wir alle in der St. Clemens-Gemeinde gefeiert haben, als sehr schön in Erinnerung.“


„Ich finde die Idee großartig. Es gibt nur drei Bilder von meiner Erstkommunion am Weißen Sonntag 1961 in der Gemeinde St. Gertrudis in Recklinghausen. Eine Armbanduhr habe ich übrigens auch bekommen und meinen ersten Ring von meiner Patentante. Ein neues Gebetbuch gab es natürlich auch und viele andere Geschenke, wie z. B. Heiligenlegenden. So viel Aufmerksamkeit hatte ich nie zuvor zu einem anderen Festtag bekommen. Das beste war aber die  Berichte vor der ersten heiligen Kommunion. Ich fühlte mich danach so befreit, dass ich nach Hause gehüpft bin. Die vorherige Gewissenserforschung hatte ja so viele Sünden zu Tage gefördert…“


„Hier das Foto von meiner Erstkommion 1960 in St. Gertrudis, DO-Nordstadt.“


„Ich habe sage und schreibe 3 Fotos von meiner Kommunion und dies Beigefügte ist nicht so unscharf und verwackelt. Früher war es üblich (auch zur Einschulung und anderen wichtigen Ereignissen), dass man sich vor einer Tür aufstellen musste und dann geradezu feierlich das Foto gemacht, was sage ich, zelebriert wurde. War aber darüber hinaus 1971 anscheinend nicht üblich, den ganzen Tag zu knipsen, jedenfalls nicht in meiner Familie. Wirklich gut zu Ihrem Impuls passt, dass ich nach dem Tod meiner Mutter eine kleine Schachtel gefunden habe, in der eine Korallenkette lag. Die hatte ich zur Kommunion geschenkt bekommen und irgendwie vergessen. Meiner Mutter war sie so wichtig, dass sie sie 49 Jahre für mich aufgehoben hat.“


„Auch ich nehme die Herausforderung an. Ich finde es ausgesprochen super wie ihr euch immer wieder etwas Neues einfallen lasst. Es ist besonders ansprechend und persönlich. Es gibt bisher nur positive Resonanzen. Vielen Dank an alle Beteiligten.“


„Eine schöne Idee, ein Foto von der Erstkommunion zu schicken. Ich konnte mich zwischen den 4 Fotos, die ich habe, schwer entscheiden. Fotos zu machen war in unserer Familie meistens eine sehr ernste Angelegenheit, da ein Film ja nur wenige Bilder möglich machte, die dann auch gut sein mussten. Das sieht man auch. Auf dem ausgewählten Foto bin ich mit meiner Oma und meiner jüngeren Schwester, die mein „Engelchen“ war. Wenn ich überlege, dass meine Oma damals nur ein Jahr älter war, als ich es heute bin, liegen „Welten“ dazwischen. Sie trug schwarze Kleidung, und ich heute? Ich bin an 17. April 1955 in der St. Michael Kirche in Nehein-Hüsten bei Pfarrer Schwede zur Erstkommunion gegangen. Da wir später nach Werl gezogen sind, bin ich dort in der Propsteikirche auch in diesem Jahr am 26. April zum Fest der „Eisernen Kommunion“ eingeladen. Wegen Corona musste die Feier nun abgesagt werden, wird aber hoffentlich später im Jahr nachgeholt werden.“


„Ich bin auf dem Foto mit meiner Mutter zu sehen. Eilig geht es in den Pfarrgarten von St. Johannes Baptista zu Dortmund – Kurl. Dort mussten wir Asselner Kommunionkinder warten bis die Kurler aus der Kirche kamen. Dann waren wir dran, 43 Kinder aus St. Josef (damals noch nicht mit „ph“ geschrieben) durften ihre 1. Hl. Kommunion am 17. April 1977 in Kurl feiern. Die Renovierung der Kirche in Dortmund-Asseln war nicht rechtzeitig fertig geworden. Später erfuhr ich, dass ich sogar dort getauft wurde.“


„Das ist mein Erstkommunionbild (April 1947). Mein „Engelchen“ war meine jüngere Schwester, Jahrgang 1941. Um ein Bild zu bekommen, mußte man zum Heizen des Aufnahmeortes Holz für den Ofen mitbringen!“


„Ich bin mit meinem Bruder 1950 in Hagen-Eilpe zu 1. HL. Kommunion gegangen; 1949 sind wir mit meiner Mutter aus Ostdeutschland in den Westen gekommen und mein Vater hatte für meinen Bruder und mich einen Platz im „Schutzengel-Kinderheim“ in Hagen-Eilpe bekommen; somit mussten wir nicht ins Flüchtlingslager! Von 1949 – 1952 waren wir im Kinderheim und gingen mit 6 weiteren Kindern (ich bin im Bild unten rechts, mein Bruder unten links) zur 1. Hl. Kommunion. Meine Eltern konnten zu der Feier kommen und das Heim richtete für uns Kinder – für die damalige Zeit – eine schöne Feier aus; jedes Kind bekam ein „gebackenes Lämmchen.“ Das war unser Geschenk zur 1. Hl. Kommunion!“