Institutionelles Schutzkonzept

Institutionelles Schutzkonzept im Pastoralen Raum Dortmund-Ost zum Download beim KLICK auf das Bild.

Jesus bezeichnet uns Menschen als seine Freundinnen und Freunde. Damit betont er die menschenfreundliche und wertschätzende Einstellung Gottes einem jeden einzelnen Menschen gegenüber. Gott begegnet allen Menschen auf Augenhöhe. Damit erhält jeder Mensch eine einmalige Würde. Dies hat weitreichende Konsequenzen. Wir haben den uneingeschränkten Schutz, die Selbstbestimmung und die Unantastbarkeit der Menschenwürde zu respektieren und sicherzustellen. Insbesondere unsere Kinder und Jugendlichen sowie schutzbedürftigen Erwachsenen bedürfen des uneingeschränkten Schutzes.

Das vorliegende institutionelle Schutzkonzept möchte einen klaren Rahmen gewährleisten. Alle Menschen sollen sich bei uns uneingeschränkt sicher, respektiert und wohl fühlen. Wir erwarten von allen eine hohe Sensibilität für einen gewaltfreien und stets wertschätzenden Umgang auf Augenhöhe. Unser Verhaltenskodex will insbesondere eine umfassende und nachhaltige Kultur der Achtsamkeit und Hellhörigkeit erwirken, bei der die uneingeschränkte Selbstbestimmung einer jeden Person ungefragt anerkannt wird.

Diese Anordnung möge nicht zuletzt zum signifikanten Schutz vor jeglicher Gewalt oder Übergriffigkeit der uns anvertrauten Menschen beitragen, insbesondere der Kinder, Jugendlichen und schutzbedürftigen Erwachsenen. Bei uns gilt Null-Toleranz für jede Form von Missbrauch! Wir sind überaus dankbar, dass Antje Bettermann, die die KiTa St. Nikolaus von Flüe leitet, bei uns die Aufgabe der Präventionsfachkraft übernommen hat. Durch zahlreiche Schulungen hat sie sich auf diese Aufgabe vorbereitet.

Ein herzlicher Dank gilt den ca. 300 Personen, die unsere Fragebögen ausgefüllt haben und all den Vielen, die an der umfassenden Erstellung dieses Konzeptes in zahlreichen Beratungen mitgewirkt haben. Angeregt durch unsere Predigten in allen Gottesdiensten und diversen Artikeln in den Pfarrnachrichten haben sich viele Menschen mit dem Thema auseinandergesetzt und mitdiskutiert. Allein im Kinder- und Jugendbereich wurde drei Mal ein je eigener maßgeschneiderter Verhaltenskodex entwickelt.

Ein besonderer Dank gilt Vera Sadowski von sicher-l-ich, die uns mit Franziska Borchers professionell begleitet hat.

Das vorliegende Schutzkonzept wurde gemäß der Rahmenordnung der Deutschen Bischofskonferenz (2013) und den Ausführungsbestimmungen des Erzbistums Paderborn (Kirchliches Amtsblatt 2018, Stück 4, Nr. 49) entwickelt.

Ludger Keite, Pfarrer

Die Präventionsfachkraft Antje Bettermann und ihre Vertreterin, Gemeindereferentin Andrea Kreklau, erreichen Sie per E-Mail an praevention@kirche-dortmund-ost.de.