22.1.2023 – Kirchen erstrahlen in buntem Licht

Am 22.01. wird die St. Clemens-Kirche zum Leuchten gebracht. Hier besteht ab 17.00 Uhr die Möglichkeit, den Innenraum der Kirche in seiner weihnachtlichen Gestaltung auf sich wirken zu lassen. Herzliche Einladung an alle im Pastoralen Raum und darüber hinaus, sich von den leuchtenden Kirchen erfreuen und bestärken zu lassen.

Auch in diesem Jahr wird es wieder soweit sein. In der dunklen Zeit setzen wir mit Licht ein Zeichen der Hoffnung. Wir bringen dabei unsere Kirchen von innen, aber insbesondere von außen zum Leuchten und machen sie so für die Menschen in unseren Stadtteilen besonders sichtbar. Unsere Kirchenillumination ist bereits in den vergangenen Jahren für viele Menschen eine Möglichkeit gewesen, unsere Gotteshäuser noch einmal anders wahrzunehmen oder auch vor oder in den Kirchen zu verweilen. So finden auch im Jahr 2023 wieder Kirchenilluminationen an zwei Kirchen statt.

Am 15.01. war die Kirche St. Joseph „erleuchtet“. Daneben gab es die Gelegenheit, sich die Krippe in der Kirche in weihnachtlicher und stimmungsvoller Atmosphäre, mit musikalischer Untermalung, Kerzenschein und Weihrauchduft anzusehen und einige Augenblicke zu verweilen.

Die große Sehnsucht unserer Zeit

Darin besteht die große Sehnsucht unserer Zeit: Eindringen in die höchste Kontemplation und mit allen Menschen verbunden bleiben, Mensch unter Menschen. Ich würde noch mehr sagen: eintauchen in die Menge und ihr das göttliche Leben schenken, wie der Wein ein Stück Brot tränkt. Eindringen in die Pläne Gottes für die Menschheit, inmitten der Menge sein Licht verbreiten und zugleich mit dem Nächsten seine Mühsal, den Hunger, die Schicksalsschläge und die kleinen Freuden teilen. Denn wie alle Zeiten sehnt sich auch unsere Epoche nach dem Menschlichsten und Göttlichsten, was man sich denken kann: nach Jesus und Maria – das Wort Gottes, Sohn eines Zimmermanns; der Sitz der Weisheit, eine Hausfrau. Chiara Lubich

Die Vorstellung vom Weihnachtsfest verbindet sich für uns zumeist mit der Szene der Heiligen Nacht: Maria und Josef mit dem Jesuskind, das in einem Stall in Bethlehem geboren wurde. Dazu gesellen sich die Hirten, denen die Botschaft von der Geburt des Retters durch die Engel gebracht wurde (Lk 2, 1-20). Schließlich folgen noch die Weisen aus dem Morgenland dem Stern bis zur Krippe in Bethlehem, um dem neugeborenen König zu huldigen (Mt 2, 1-11). Das Johannesevangelium fasst die Botschaft von Weihnachten ziemlich theologisch: „Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gezeltet.“ (Joh 1, 14) Kann das eigentlich gehen? Das ewige Wort des Vaters, in einem Menschen, nämlich Jesus von Nazareth, für uns endliche Menschen gesagt? Das ist wohl gerade das Geheimnis des Weihnachtsfestes: Dieses Paradox, dass Gott in einem Menschen erscheint. Seither ist die Welt Gottes nicht mehr getrennt von der Welt der Menschen. Seither ist Gott nicht mehr fern, sondern unter uns Menschen zu finden, und anders gesagt: Seither ist Gott nicht mehr am Menschen vorbei zu finden. Gott und Mensch haben sich verbunden. In höchster Weise ist der Mensch Jesus von Nazareth mit Gott verbunden, und auch jeder Mensch kann Gottes Leben in sich haben und darin Jesus nachfolgen. Die Zeilen der italienischen Theologin Chiara Lubich (1920 – 2008) sprechen von der Sehnsucht, das Leben Gottes und zugleich das Leben der Menschen zu teilen, Mensch unter Menschen. Gott und Mensch, das ist kein Widerspruch, sondern hat sich in Jesus Christus für uns verbunden. Und auch heute f inden wir Gottes Spuren, wenn wir uns den Menschen zuwenden, die uns brauchen, die in Not sind, oder auf ein gutes Wort von uns warten. Die Liebe ist der Ort Gottes: „Ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen….“ (siehe Mt 25, 35 ff). Zum Weihnachtsfest wünsche ich Ihnen diese Entdeckung: Gott zu finden in der konkreten Liebe im alltäglichen Leben mit den Menschen.

Frohe und gesegnete Weihnachten und ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen, auch im Namen des Pastoralteams, Ihr Pastor Heinrich Oest

Die Geburt Christi

Liebe Besucher unserer Website,

hier finden sie einige Links zu den Weihnachtsvideos aus unserem
Pastoralen Raum:

Andrea Flecks liest die Weihnachtserzählung zu Bildern aus der Krippe in
Vom Göttlichen Wort:

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Ein Krippenspiel zu Heiligabend für Kinder finden Sie hier:

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Eine Andacht zum ersten Weihnachtstag aus St. Konrad:

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Heiligabend für Familien

24. Dezember – Heiligabend

  • 15.00 Uhr Clemens, Brackel, Krippenfeier für Kleinkinder ohne Hl. M.
  • 15.00 Uhr N. v. Flüe, Neuasseln, Krippenfeier für Kleinkinder ohne Hl. M.
  • 15.00 Uhr VGW, Wickede, Krippenfeier für Kleinkinder ohne Hl. M.
  • 16.00 Uhr Joseph, Asseln, Krippenfeier für Kleinkinder u. Familien WGF mit Kommunionausteilung

Die Kirchen sind nicht geheizt, bitte entsprechend kleiden.
Gerne können Sie auch eine Decke mitbringen!

Adventsfeier der Kita St. Josef

Der Elternrat der Kita St. Joseph lädt zum gemütlichen Beisammensein auf der Adventsfeier am 10.12.22 im Gemeindehaus St. Joseph ein. Ab 12 Uhr können in geselliger Runde neben Kaffee, Kuchen und Kinderpunsche auch leckere Bratwurst und selbstgemachte Kleinigkeiten erworben werden. Als Höhepunkt für die Kinder findet ab ca. 12.30 Uhr eine Aufführung von Tränklers Puppenbühne statt. Außerdem gibt es ein kleines Kreativangebot für Kinder.

Christkindlmärkte eröffnen den Advent

Die beiden Christkindlmärkte in Brackel St. Clemens und Vom Göttlichen Wort in Wickede haben die besinnliche Advents- und Weihnachtszeit offiziell eröffnet. Nach den Gottesdiensten gab es auf beiden Kirchplätzen ein vielfältiges und buntes Angebot an kulinarischen Speisen und besonderen Spezialitäten, so zum Beispiel frisch gerösteter Kaffee aus Eritrea oder Bigos, einem Eintopf aus der klassischen polnischen Küche.

Die Menschen haben nach zwei Jahren Pause das Wiedersehen und die vorweihnachtliche Atmosphäre der kleinen Zeltstädte vor Ort genossen. Der Evangelische Posaunenchor aus Brackel, das Bläserensemble aus Wickede, die Joyful Singers und das gemeinsame Adventsliedersingen am Lagerfeuer begleiteten musikalisch das große Wiedersehen.

Erstmals war der Bezirksbürgermeister Hartmut Monecke als Gast in St. Clemens und sprach ein kurzes Grußwort. Der Reingewinn beider Märkte liegt bei 10.000 € und ist natürlich auch in diesem Jahr für die Partnergemeinden in der Einen Welt bestimmt. So konnten sich alle Besucher ein paar wunderschöne Stunden machen und dabei auch etwas Gutes tun. 

Gesegneter Sonntag-Abend Ambiente-Gottesdienst mit Licht, Kerzen und Querflöte

Am Sonntag, dem 20. November, gibt es im Pastoralen Raum Dortmund-Ost einen stimmungsvollen Ambiente-Gottesdienst in der St. Josephskirche in Asseln. Der Beginn ist um 18.00 Uhr. Neben Kerzenschein und ruhiger Musik ist die Kirche in buntes Licht getaucht. Die meditative Eucharistiefeier begleitet Doris Hufnagel mit ihrer Querflöte.
Traditionell thematisiert der letzte Sonntag im Kirchenjahr in besonderer Weise die Erwartung des Jüngsten Tages. Dazu bildet die Grundlage der Choral von Philipp Nicolai „Wachet auf, ruft uns die Stimme“.

Synodaler Weg

Auf Initiative des Pfarrgemeinderates fand im Franz-Stock-Haus in Dortmund-Brackel ein Gesprächsabend über die bisherigen und aktuellen Entwicklungen des Synodalen Weges statt.

Wir hatten das Glück, eine Teilnehmerin aus dem aktuellen Prozess des synodalen Weges bei uns grüßen und uns von ihr auf lebendige und eindringliche Art und Weise auf den aktuellen Stand des Geschehens bringen lassen zu können. Die junge Synodale Finja Miriam Weber, eine von 15 unter 30-jährigen Teilnehmer*innen des Synodalen Weges,  ermöglichte einen spannenden und interessanten Einblick „hinter die Kulissen“ des Prozesses und stand für Fragen und Anmerkungen der Anwesenden Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung. Wir danken Frau Weber für ihr authentisches und lebendiges Zeugnis an diesem Abend und wünschen ihr für den Abschluss des Synodalen Weges und die sich daraus entwickelnden Prozesse viel Mut und auch die nötige Kraft.