Erstmals Pastoralreferenten im Erzbistum

Sendungsfeier mit Weihbischof Matthias König

Paderborn (pdp). Kevin Hilgert (Lünen) übernimmt im Erzbistum Paderborn jetzt als Pastoralreferent Aufgaben im kirchlichen Dienst. Zum ersten Mal wurden im Erzbistum Paderborn vier Pastoralreferenten für ihren Dienst als Seelsorgerin und Seelsorger gesandt: Gemeinsam mit fünf Gemeindereferenten feierten sie am Samstag, 24. September 2022, im Paderborner Dom im Pontifikalamt mit Weihbischof Mattias König ihre Sendung.

„Ich bin bereit!“

Weihbischof Matthias König befragte die drei Frauen und sechs Männer nach ihrer Bereitschaft zum Dienst in der Kirche: „Sind Sie bereit, aus dem Glauben heraus Ihr Leben zu gestalten, die Frohe Botschaft zu verkünden und Ihren Auftrag zu erfüllen in Zusammenarbeit mit dem Bischof und allen, die in der Kirche zum gemeinsamen Dienst berufen sind?“. Die Frauen und Männer antworteten jeweils mit „Ich bin bereit!“.

Sendung und Gebet

In einem eigenen Ritus zeichnete Weihbischof Matthias König den neuen Seelsorgerinnen und Seelsorgern jeweils ein Kreuz auf die Stirn und sprach dabei „Im Zeichen Jesu Christi und im Vertrauen auf den Heiligen Geist sende ich Sie zum pastoralen Dienst in der Kirche von Paderborn“. Im Anschluss überreichte er mit den Worten „Empfange das Buch der Frohen Botschaft, aus deren Kraft jede Sendung lebt“ jeder und jedem die Heilige Schrift. Abschließend reichten sich der Weihbischof und die einzelnen neuen Seelsorgerinnen und Seelsorger die Hand und tauschten den Friedensgruß.

Kevin Hilgert war während seiner Zeit als Pastoralassistent als Krankenhausseelsorger im Klinikum Lippe in Detmold und Lemgo tätig sowie im Pastoralen Raum Dortmund-Ost. Im Pastoralen Raum Dortmund-Ost ist Kevin Hilgert als Pastoralreferent weiterhin tätig.

Stichwort: Pastoralreferentin / Pastoralreferent

Pastoralreferentinnen und -referenten gestalten gemeinsam mit anderen pastoralen Mitarbeitenden die Seelsorge-Arbeit in den Pastoralen Räumen. Zu ihren Aufgaben gehört neben der Konzeptentwicklung, Bildungsarbeit und der Begleitung kirchlicher Entwicklungsprozesse die Herausforderung, den Glauben in einer pluralen Gesellschaft zu verkünden. Die Ausbildung zur Pastoralreferentin / zum Pastoralreferenten im Erzbistum Paderborn umfasst eine fünfjährige Studien- und eine anschließende zweijährige Berufseinführungsphase.

60 Jahre köb Vom Göttlichen Wort

Anlässlich des 60jährigen Bestehens hatte unsere Bücherei Vom Göttlichen Wort zu einem besonderen Literaturcafé eingeladen.

Zu Gast war die Dortmunder Autorin Katrin Pinetzki. Sie arbeitet als Pressesprecherin in unserer Stadt und schreibt in ihrer Freizeit Bücher über Dortmund, die neue, schöne und spannende Infos bereithalten. An diesem Nachmittag hat sie uns ihr Buch „Dortmund für Klugscheisser“ vorgestellt. Sie hatte ihre Lesung sehr unterhaltsam in ein Quiz „verpackt“. Humorvoll klärte sie darüber auf, wieso die Bierstadt neuerdings auch eine Weinstadt ist und verriet spannende Geheimnisse über die Hohensyburg.

40 Gäste testeten bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen Ihr Dortmund-Wissen und hatten sichtlich viel Freude dabei.

Wie gut kennen Sie sich aus in unserer Stadt? – Die Dortmund-Bücher von Katrin Pinetzki und andere neue Bücher aus Dortmund und unserer Region gibt’s auch zum Ausleihen in unserer Bücherei. Schauen Sie doch mal rein!

Wallfahrt nach Werl

Zur „Mutter der Trösterin der Betrübten“

Die Wallfahrt nach Werl wurde nach zwei Jahren Coronapause bestens angenommen.

Es gab mehrere Gruppen, die sich auf den Weg nach Werl gemacht hatten.
Eine Fußgruppe ging die ganzen 26 km von Dortmund nach Werl. Vom Regen wurde die Gruppe weitestgehend verschont. Eine Gruppe war mit dem Bus angereist. Eine andere mit Fahrrädern. Im Pilgersaal im Franziskanerkloster kamen alle zum Kaffeetrinken zusammen. Nach der Feier der Heiligen Messe folgte abends das Marienlob. Alle Teilnehmenden waren erschöpft und zugleich dankbar und stolz.

Fußgruppe

Der Weiberaufstand

Dr. Christiane Florin.

Die Kolpingsfamilie Brackel hatte eingeladen zu einer Lesung von Dr. Christiane Florin, Autorin von „Der Weiberaufstand“ Warum Frauen in der katholischen Kirche mehr Macht brauchen. Anschließend war mit Hilfe der Moderation von Pfarrer Ludger Keite die Möglichkeit zum Gespräch und Gedankenaustausch. Etwa 25 Teilnehmer/innen hörten dem engagierten Vortrag von Dr. Christiane Florin, der sich auf aktuelle Erfahrungen und Beispiele bezog. Im Wesentlichen ging es der Autorin darum darzustellen, wie Frauen in der römisch katholischen Kirche diskriminiert werden. Es gibt keine Geschlechtergerechtigkeit, so lautet ihr Fazit aus vielen Beobachtungen und Erfahrungen. Frauen sind eigenständige Wesen, und die Forderung nach Gleichberechtigung erschüttert die Kirche. Die Welt- und Kirchengeschichte zeigt, dass Frauen lange als minderwertige Wesen betrachtet wurden. Der Mann war und ist häufig immer noch der „Platzanweiser“ für die Frau, der den Radius ihrer Tätigkeit bestimmt, so führte Frau Dr. Florin aus. Die Macht, die der Mann, der Kleriker, ausübt, wird oft verschleiert durch Demutsbekundungen. Die Frauen in der katholischen Kirche sind allerdings auch selbst herausgefordert, nicht in Beschränkungen, sondern in Möglichkeiten zu denken. Es war der Autorin wichtig, darzulegen: Die Diskriminierung der Frau ist keine Frage des Gefühls, sondern eine objektive Ungerechtigkeit. Es wird notwendig sein, über die Frage nach der Macht in der Kirche, ihrer Ausübung und ihrer Verschleierung zu sprechen. Als Mitglieder der Katholischen Kirche müssen wir immer mehr sensibel werden für Diskriminierung aller Art und dem auch Widerstand leisten. Männer und Frauen sind gleichermaßen von Gott berufen. Frau Dr. Florin provozierte die Zuhörer/innen mit ihrem Zugeständnis, letztlich bleibe es natürlich jedem und jeder selbst überlassen, ob er oder sie sich in einer Institution engagieren möchte, die Frauen diskriminiert. Ihr Fazit: „Die römische katholische Kirche will sich nicht ändern, und sie wird es nicht tun.“ Die Zuhörer/innen dankten der Referentin für ihre Nachdenkens werten und wichtigen Impulse. Es wurde jedoch auch deutlich, dass im konkreten Erleben der Menschen die Diskriminierung nicht so gravierend empfunden wird und in konkreten Situationen Frauen auch Erfahrungen machen, dass Priester ihnen auf Augenhöhe begegnen. Resignation und Hoffnungslosigkeit war für einige Teilnehmer/ innen nicht die angemessene Reaktion, wohl aber intensive Sensibilisierung gegenüber Machtmissbrauch und Diskriminierung entsprechend dem Motto auf den Fahnen, die zurzeit vor den Kirchen wehen:

Aus

Mut

Entsteht

Neues.

AMEN.

Angelika von Kölln

+ Pfarrer i.R. Heinrich Schreckenberg

Du bist es, der mich aus dem Schoß meiner Mutter zog, mich barg an der Brust der Mutter.
Von Geburt an bin ich geworfen auf dich, vom Mutterleib an bist du mein Gott. (Ps 22, 10-11)

+ Pfarrer i.R. Heinrich Schreckenberg

*   24. August 1930 +   21. April 2022

Heinrich Schreckenberg wurde 1930 in Hagen geboren und dort in der St. Josef-Kirche getauft. Am 23. Juli 1958, empfing Heinrich Schreckenberg durch Lorenz Kardinal Jaeger im Paderborner Dom die Priesterweihe.

Nach seiner Priesterweihe war er Seelsorger an folgenden Stellen:
1958 – 1959 St. Kilian, Letmathe
1959 – 1964 Herz Jesu, Kamen
1964 – 1971 Paderborn Berufungspastoral
1971 – 2001 St. Clemens, Brackel
1999 zusätzlich St. Nikolaus von Flüe, Neuasseln
seit 2001 Subsidiar im Dekanat Dortmund

Heinrich Schreckenberg wirkte über 30 Jahre segensreich als Pfarrer in der St. Clemens-Gemeinde in Dortmund-Brackel. Der gern gesehene Seelsorger wurde von vielen Gemeindemitgliedern liebevoll „Don Schrecko“ genannt. Er war der gute Hirte seiner Gemeinde, tief in seinem Glauben und Herzen den Menschen verbunden in Freud und Leid.

Neben seinem seelsorglichen Dienst in der Gemeinde war Heinrich Schreckenberg über 25 Jahre Geistlicher Beirat des Familienbundes der Erzdiözese Paderborn. Außerdem engagierte er sich in der Charismatischen Gemeinde-Erneuerung und der Ehepaargruppe Equipe Notre Dame. Er war Mitglied im Kuratorium der Kommende in Brackel.

Seit 2001 lebte Heinrich Schreckenberg in Dortmund-Lanstrop, wo er unermüdlich im Pastoralen Raum Dortmund Nord-Ost seelsorglich wirkte.

Das Auferstehungsamt feiern wir am Mittwoch, dem 27.4., um 10.30 Uhr in der St. Clemens-Kirche, Flughafenstraße 56, 44309 Dortmund-Brackel. Anschließend ist um 12.00 Uhr die Beisetzung auf dem Evangelischen Friedhof, Hörder Straße 57, 44309 Dortmund.

Im Namen des Kirchenvorstandes St. Clemens, des Pfarrgemeinderates, des Pastoralteams

Pfarrer Ludger Keite

Statt Blumen oder Kränzen bitten wir um eine Spende für WEZUPA e.V., Volksbank Dortmund, DE46 4416 0014 6641 4484 00

Kreuzweg unter freiem Himmel

Öffentlicher Kreuzweg am Karfreitag

Brackel. Die katholischen Kirchengemeinden gehen am Karfreitag den öffentlichen Kreuzweg unter freiem Himmel durch die Ortsteile Brackel und Neuasseln. Beginn ist in der St. Clemenskirche. Nach einer kurzen Einführung in der Kirche geht es in sieben Stationen über den Hauptfriedhof zur Kirche St. Nikolaus von Flüe in Neuasseln. Dort endet der Kreuzweg. Die Bilder und Texte entstammten dem ökumenischen Kreuzweg der Jugend. Das „Tape„, welches bei Sportverletzungen für die Muskelstabilisierung eingesetzt wird, war ein Symbol für Christus, die unsere Wunden heilt.

Karfreitag
Karfreitag

Ökumenischer Videogottesdienst am 2. Fastensonntag

Pfarrer Ludger Keite und Pfarrerin Christel Schürmann

Pfarrer Ludger Keite und Pfarrerin Christel Schürmann

Pfarrer Ludger Keite und Pfarrerin Christel Schürmann laden ein zum Gottesdienst mit Predigt, Gebet und Musik in den eigenen vier Wänden.
Wir bringen am Sonntag (28.02.2021) den Gottesdienst ins Wohnzimmer.
Diesmal aus der St. Petri-Kirche.
Erleben sie die spektakuläre Wandlung des 500 Jahre alten Altars.

Ökumenischer Videogottesdienst

Wir sind verbunden mit der Gemeinschaft der Gläubigen. Gebet und Beistand tun gut.

Das Tolle: Sie können zu jeder beliebigen Zeit den Gottesdienst sehen. Ob am Morgen nach dem Frühstück oder bei Kaffee und Kuchen am Nachmittag.
Zünden Sie gerne auch eine Kerze an, um so ein Gefühl des Gottesdienstes nach Hause zu holen. Denn auch virtuelle Gemeinschaft macht Mut!

Ludger Keite

Ludger Keite

Pfarrer

Kirchenvorstand, Kirchenvorstand CLE, Kirchenvorstand JOS, Kirchenvorstand NIK, Kirchenvorstand VGW, Pastoralteam

Contact

Phone: +49 231 95 80 95-10

Email: ludger.keite@kirche-dortmund-ost.de