Wir suchen für den pastoralen Raum Dortmund-Ost zum 01.01.2027 unbefristet
eine/n PfarrsekretärIn (m/w/d)
mit einem Beschäftigungsumfang von 19,50 Wochenstunden in Teilzeit. Die Anstellung erfolgt in der Kirchengemeinde Heilige Schutzengel Dortmund. Es ist ein flexibler Einsatz in den Kirchorten in Wickede, Neuasseln, Asseln, Brackel vorgesehen.
Der Aufgabenbereich umfasst:
Verwaltungs- und allgemeine Sekretariatsarbeiten, wie Korrespondenz und Telefonate.
die Mitwirkung bei der Buchhaltung und der Vorbereitung des Zahlungsverkehrs.
die selbstständige Abwicklung der digitalen Kassen-/Buchführung.
die Betreuung von Besucherinnen und Besuchern des Pfarrbüros.
Unterstützung des leitenden Pfarrers, des Pastoralteams, der Gremien und der ehrenamtlich Mitarbeitenden.
Koordination und Dokumentation der gemeindlichen Termine.
selbstständige Bearbeitung der Kirchenbücher und des kirchlichen Meldewesens.
Aktenverwaltung, Versand und Ablage.
Wir erwarten:
einen Berufsabschluss im kaufmännischen Bereich oder in der Verwaltung.
die Bereitschaft und die Fähigkeit offen, konstruktiv und einfühlsam auf Menschen zuzugehen und im Team zu arbeiten.
Zuverlässigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Vertraulichkeit.
einen sehr sicheren Umgang mit Bürosoftware (MS-Office), Kommunikationsmitteln (Telefon/Mail) und Vervielfältigungsgeräten.
Freude am Umgang mit Zahlen.
Belastbarkeit und Durchsetzungsvermögen.
Freude an der aktiven Mitgestaltung von Veränderungen.
einen Führerschein die Nutzung des eigenen Fahrzeugs.
eine positive Grundhaltung und Offenheit gegenüber der Botschaft des Evangeliums.
eine Identifikation mit den Zielen und Werten der katholischen Kirche.
Wir bieten:
eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem dynamischen Umfeld.
die Mitarbeit in einem motivierten Team.
eine familienbewusste Personalpolitik zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
eine Vergütung und Sozialleistungen nach KAVO (in Anlehnung an den TVÖD)
eine betriebliche Altersversorgung über die Kirchliche Zusatzversorgungskasse (KZVK).
bedarfsorientierte Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Schwerbehinderte BewerberInnen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte per E-Mail an die Verwaltungsleiterin Monika Kuper. Die E-Mail-Adresse lautet: monika.kuper@kirche-dortmund-ost.de.
Foto: Kirchengemeinde v.L.: Wolfram M. Walter, Patrizia Walter, Detlef Herbers, Ulrike Jäger, Werner Beckmann, Manfred von Kölln und Pfarrer Ludger Keite
Nach 24 Jahren an der Spitze des Fördervereins St. Clemens in Dortmund Brackel hat Manfred von Kölln sein Amt als Vorsitzender abgegeben. Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde sein langjähriges und außergewöhnliches Engagement für die Kirchengemeinde St. Clemens gewürdigt. Seit der Gründung des Fördervereins im Jahr 2001 prägte Manfred von Kölln dessen Arbeit entscheidend. Unter seiner Leitung entwickelte sich der Verein zu einer verlässlichen Stütze des Gemeindelebens. In den vergangenen 24 Jahren konnten zahlreiche Projekte und Anschaffungen ermöglicht werden, die das kirchliche, soziale und kulturelle Leben der Gemeinde nachhaltig bereichert haben.
Zum neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Wolfram Maria Walter. Als Beisitzer wurden Detlef Herbers und Patrizia Walter neu in den Vorstand gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Ulrike Jäger als Kassenwartin sowie Werner Beckmann als stellvertretender Vorsitzender. Pfarrer Ludger Keite gehört als geborenes Mitglied ebenfalls dem Vorstand an.
Der Förderverein St. Clemens verfolgt das Ziel, das lebendige Gemeindeleben in vielfältiger Weise zu unterstützen. Seit 2002 wurden Fördermittel in Höhe von insgesamt rund 151.000 Euro bereitgestellt. Die Unterstützung reichte von Investitionen in die Ausstattung von Kirche und Franz-Stock-Heim über die Förderung der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit bis hin zur Unterstützung sozialer und caritativer Projekte. Zu den größeren Fördermaßnahmen zählten unter anderem Zuschüsse für die neue Beleuchtung der Kirche, die Ausstattung und Einrichtung des Franz-Stock-Heims, die Anschaffung von Musikanlagen und Liederbüchern sowie die Unterstützung von Ferienfreizeiten, Messdiener- und Jugendarbeit. Darüber hinaus fördert der Verein regelmäßig soziale Projekte vor Ort und internationale Hilfsaktionen, darunter Hilfen für die Ukraine, die Türkei und den Sudan.
In seinem Rückblick dankte Manfred von Kölln allen Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern sowie den ehrenamtlich Engagierten, die die erfolgreiche Arbeit des Fördervereins über viele Jahre ermöglicht haben. Gleichzeitig zeigte er sich erfreut darüber, dass mit dem neu gewählten Vorstand die kontinuierliche Unterstützung des Gemeindelebens fortgeführt werde. Pfarrer Ludger Keite würdigte die Verdienste von Manfred von Kölln. Die Mitglieder dankten Manfred von Kölln mit lang anhaltendem Applaus für sein jahrzehntelanges Wirken und seinen großen Einsatz für die Gemeinde.
viele Dinge können uns heute Angst machen, Krieg in Europa und anderswo, die Klimakrise, drohende Pandemien, die Fortentwicklung der künstlichen Intelligenz und auch die Veränderungen in der Kirche selbst.
„Fürchte dich nicht!“ (Jer 1, 8) möchten wir Ihnen zurufen. Es ist ein Wort, dass Gott schon so oft in der Bibel ausgesprochen hat und das auch uns gilt. Unser Glaube ist eine starke Kraft, die uns ermutigt weiterzugehen. – Gehen Sie dieser Zusage Gottes mit uns auf den Grund bei der Wallfahrt.
In diesem Jahr haben wir kein Marienlob mehr. Die Pilgermesse um 17.00 Uhr endet mit einer Lichterprozession. Besorgen Sie sich ggf. eine Kierze in Werl. Der Bus fährt um 18.30 Uhr zurück nach Dortmund. – Seien Sie dabei!
Ihr Vorbereitungsteam
Verschiedene Wege nach Werl In diesem Jahr werden wir wieder verschiedene Wallfahrtsgruppen haben. Wir bitten auch alle Privatfahrer*innen, sich anzumelden, damit wir entsprechend Kaffee und Kuchen bestellen sowie genügend Wallfahrtshefte bereitstellen können. Zum direkten Anmelden mit dem Handy: Entsprechenden QR-Code scannen und das Formular vollständig ausfüllen. – Besten Dank! Den Teilnahmebeitrag können Sie in einem Umschlag mit Ihrem Namen versehen im Pfarrbüro abgeben. Im folgenden finden Sie den Zeitplan für die Gruppen:
2.1. Die Fußgänger*innen-Gruppe (26 km, mit Bus zurück) 07.30 Uhr Gemeinsamer Start in der Kirche Vom Göttlichen Wort. 07.45 Uhr Gemeinsames Aufbrechen zu Fuß von der Kirche aus 09.30 Uhr Pause an der Osterfeldschule in Unna, 11.00 Uhr Lünern (Statio in der Kapelle) 12.30 Uhr Pause in Hemmerde (Kein Kaffee im Gemeindehaus mehr möglich), 14.15 Uhr Büderich 15.30 Uhr Ankunft am Franziskanerkloster, Kaffee im Pilgersaal 17.00 Uhr Pilgermesse u. Lichterprozession 18.30 Uhr Rückfahrt mit Bus (auf 10 Plätze begrenzt)
2.2. Fußgänger*innen-Gruppe (26 km, kein Bus) – Rückfahrt selbst organisiert Dasselbe Programm, dieselbe Gruppe wie 2.1., jedoch die Rückfahrt mit dem Zug oder in Eigenregie (keine Platzbeschränkung). Es gibt stündliche Zugverbindungen, siehe unten.
2.3. Die Busgruppe (mit Möglichkeit zu kurzem Fußweg) Achtung, in diesem Jahr fährt der Bus direkt von der Kirche Vom Göttlichen Wort aus ab bis zur Wallfahrtsbasilika. Ab dem Kurpark in Werl kann man einen kurzen Weg bis zur Basilika machen. 13.30 Uhr in der Kirche Vom Göttlichen Wort: Start u. 1. Station 14.00 Uhr Abfahrt ab VGW – 2. Station (in Hemmerde oder Büderich) 14.45 Uhr Kurpark Werl (Möglichkeit, den restlichen Weg zu Fuß zu gehen) – Bus fährt bis Kloster. 15.00 Uhr an Franziskanerkloster, Werl: 3. Station in der Basilika 15.30 Uhr Kaffee im Pilgersaal
Sie organisieren sich komplett eigenständig, was die Route angeht. Nur Angemeldete bekommen ein Wallfahrtsheft und können Kaffee und Kuchen im Pilgersaal in Werl erhalten. – Nach Ablauf der Anmeldefrist werden alle Teilnehmerinnen dieser Gruppe informiert, wer sich angemeldet hat, damit sich die Gruppe finden kann. Vorschlag für einen Zeitplan: 12.00 Uhr Gemeinsamer Start an der Kirche Vom Göttlichen Wort 12.15 Uhr Gemeinsames Aufbrechen per Rad (Weg muss in Eigenregie gesucht werden) ab 13.30 Uhr Pause in Hemmerde möglich 15.30 Uhr Ankunft am Franziskanerkloster, Kaffee im Pilgersaal möglich Für die Rückfahrt und den Rücktransport der Fahrräder muss selbst gesorgt werden.
2.5. Privatfahrer*innen AUTO / BAHN / Sonstige Sie organisieren sich komplett selbst. Sie melden sich möglichst an, damit wir mit den Gottesdienstheften und der Gesamtteilnehmerzahl in Werl disponieren können. Um im Pilgersaal Kaffee und Kuchen zu erhalten, ist (wegen der Vorbestellung) unbedingt eine Anmeldung erforderlich. Besten Dank!!!
3. Gemeinsamer Teil in Werl Alle Teilnehmerinnen kommen gegen 15.30 Uhr im Pilgersaal am Franziskanerkloster zusammen. Dort kann man kurz Pause machen und Kaffee trinken. 16.30 Uhr gehen wir in die Wallfahrtsbasilika. Um 17.00 Uhr beginnt pünktlich die Pilgermesse in der Wallfahrtsbasilika. Sie endet mit der Lichterprozession. 18.30 Uhr Heimreise nach Dortmund im Bus für die amgemeldeten Fußgängerinnen und die Busgruppe.
4. Zugverbindungen von Werl nach Dortmund Der Bahnhof liegt 8 min Fußweg entfernt. Einzelfahrpreis ca. 13,00 €, Deutschlandticket gilt. Die Verbindung wird regelmäßig bedient: z.B.
18.16 Uhr / 18.46 Uhr ab Werl Bhf RB59, Umsteigen in Unna, s.u.; danach stündlich
19.16 / 20.16 Uhr ab Werl Bhf RB59, an Unna 19.28 / 20.28 h, umsteigen 19.38 / 20.38 h ab Unna S4, an Wickede-West 19.56 / 20.56 h, Asseln 19.59 / 20.59 h, Brackel 20.01 / 21.01 h
21.16 Uhr ab Werl Bhf RB59, an Unna 21.28 h, umsteigen, 21.38 h ab Unna S4, an Wickede-West 21.56 h, Asseln 21.59 h, Brackel 22.01 h (Alle Angaben ohne Gewähr)
5. Anmeldung und Kosten Einfach anmelden, hier auf den Link für die gewünschte Gruppe klicken. Bitte alle Felder sorgfältig ausfüllen. Notfalls nehmen auch die Pfarrbüros VGW u. CLE und Pastor H. Oest die Anmeldung entgegen. Den Teilnehmerbeitrag bitte im Pfarrbüro in einem Umschlag mit Ihrem Namen versehen abgeben. Erst dann wird die Bestätigung gesendet.
Der Teilnehmerbeitrag beträgt
für Erwachsene 15 EUR pro Person, Flüchtlinge: 5 EUR pro Person, für Kinder u. Jugendliche (Schüler, Studenten, Azubis) 5 EUR pro Person,
für Familien, die im Bus mitfahren: Eltern 10 EUR pro Person, (minderjährige) Kinder der eigenen Familie insgesamt einmalig 5 EUR.
Privatfahrer*innen Fahrrad, Auto u. Bahn: kostenlos.
Kaffee und Kuchen müssen in Werl extra bezahlt werden.
Mit einem festlichen Gottesdienst in der St. Clemens-Kirche hat Pastor Marc Stücker sein 25-jähriges Priesterjubiläum gefeiert. Zahlreiche Gemeindemitglieder, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter, Kolleginnen und Kollegen sowie Gäste aus den verschiedenen Stationen seines priesterlichen Wirkens waren der Einladung gefolgt, um gemeinsam Dank zu sagen und dieses besondere Jubiläum zu begehen.
In seiner Predigt blickte Pastor Stücker auf die vergangenen 25 Jahre seines priesterlichen Dienstes zurück. Dabei stand weniger die eigene Person als vielmehr die Erfahrung im Mittelpunkt, Menschen auf ihren Lebenswegen begleiten zu dürfen – in Gemeinden, Verbänden, Krankenhäusern und pastoralen Räumen. Die Begegnungen mit Menschen in Freude und Leid, in Zeiten des Aufbruchs und der Neuorientierung seien für ihn bis heute Quelle großer Dankbarkeit.
Die festliche Eucharistiefeier wurde durch die Kirchenmusik und die lebendige Mitfeier der Gemeinde geprägt. Im Anschluss waren alle Gäste zu einem Empfang in das Gemeindehaus eingeladen. Dort bestand bei Getränken, einem Imbiss und vielen Gesprächen Gelegenheit, Erinnerungen auszutauschen, Glück- und Segenswünsche zu überbringen und auf die gemeinsame Wegstrecke zurückzublicken.
Pastor Stücker dankte allen, die ihn in den vergangenen 25 Jahren begleitet und unterstützt haben. Zugleich richtete er seinen Blick nach vorn und bekräftigte seine Freude darüber, weiterhin als Priester in den Gemeinden des Dortmunder Ostens sowie in der Krankenhausseelsorge tätig zu sein.
Die Kollekte und die beim Empfang eingegangenen Spenden kommen den Projekten WEZUPA der Pfarrei Heilige Schutzengel sowie Helping Hands in Unna zugute.
Die Gemeinde gratuliert Pastor Marc Stücker herzlich zu seinem Silbernen Priesterjubiläum und wünscht ihm für seinen weiteren Dienst Gottes reichen Segen, Gesundheit und viele erfüllende Begegnungen.
Mit einer beeindruckenden Fronleichnamsprozession, dem innovativen „Himmelsflitzer“ und einem fröhlichen Fest der Gemeinden hat die Pfarrei Heilige Schutzengel das Fronleichnamsfest gefeiert. Zahlreiche Gläubige aus den Gemeinden Brackel, Wickede, Asseln und Neuasseln nahmen an den Feierlichkeiten teil und setzten ein sichtbares Zeichen für gelebten Glauben und Gemeinschaft.
Der Festgottesdienst wurde mit vielen Messdienerinnen und Messdienern, Kommunionkindern sowie Fahnenabordnungen feierlich begangen. Anschließend zog die große Prozession singend und betend durch den Dortmunder Osten. Ein besonderer Blickfang war dabei erneut der „Himmelsflitzer“. Das dreirädrige Kirchenmobil diente an den einzelnen Stationen als mobiler Altar und machte die Eucharistie mitten unter den Menschen sichtbar.
Musikalisch begleitet wurde die Prozession vom evangelischen Posaunenchor aus Brackel, der damit einmal mehr die gute ökumenische Verbundenheit im Dortmunder Osten unterstrich.
Nach dem Abschlusssegen an der St.-Joseph-Kirche in Asseln begann das Fest der Gemeinden. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer hatten ein buntes Programm für Jung und Alt vorbereitet. Zahlreiche gespendete Kuchen sorgten für ein reichhaltiges Buffet und luden zum Verweilen und Begegnen ein.
Für Begeisterung sorgte die Tanzgruppe „60plus Brackel“ unter der Leitung von Christa Busse. Auch die vier Kindertageseinrichtungen des Pastoralen Raumes gestalteten gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm. Die jungen Gäste konnten sich über Ballonzauber, Popcorn und viele weitere Spiel- und Mitmachangebote freuen.
Die Pfarrei Heilige Schutzengel feiert am Donnerstag, dem 4. Juni das Fronleichnamsfest. Der Festgottesdienst mit vielen Messdienern und Kommunionkindern beginnt an diesem Feiertag um 9.30 Uhr in Neuasseln in der Kirche St. Nikolaus von Flüe, Arcostraße 72. Anschließend zieht die größte Fronleichnams-Prozession im Dortmunder-Osten über die Westfälische Straße an der Bahntrasse nach Asseln zur St. Joseph-Kirche, Asselner Hellweg 86a. Hier wird allen Beteiligten der Abschlusssegen gespendet.
HimmelsFlitzer im Einsatz
An den einzelnen Zwischenstationen wird das Kirchenmobil, der „Himmelsflitzer“, als mobiler Altar zum Einsatz kommen. Alle Gruppen und Verbände sind eingeladen, mit Fahnen und Bannern an der Prozession teilzunehmen. Die Prozession wird auch in diesem Jahr wieder von dem evangelischen Posaunenchor aus Brackel begleitet. Das anschließende Fest der Begegnung aller vier Gemeinden in Asseln beginnt um 12.30 Uhr in St. Joseph. Insbesondere junge Familien sind herzlich willkommen. die vier Kindergärten haben ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Für das leibliche Wohl und Spaß und Spiel für die Kinder und Familien ist gesorgt. Kuchenspenden werden gern erbeten.
Was ist Fronleichnam?
Die Christen gehen in einer feierlichen Prozession auf die Straße und zeigen in einer Monstranz (=Zeigegefäß) das Heilige Brot, den Leib Christi. „Fronleichnam“ aus dem Mittelhochdeutschen übertragen bedeutet „lebendiger Leib des Herrn“; das Fronleichnamsfest wurde im 13. Jhdt. von Papst Urban IV. eingeführt und 1277 in Köln erstmals mit einer öffentlichen Prozession begangen.
Unter dem Motto „Kaffee statt Kollekte“ haben die vier Kirchengemeinden der Pfarrei Heilige Schutzengel im Dortmunder Osten in den vergangenen Wochen Kaffee und Hygieneartikel für wohnungslose und bedürftige Menschen gesammelt. Die zahlreichen Spenden konnten nun an Kathrin Lauterborn, Leiterin der ökumenischen Begegnungsstätte Gast-Haus in Dortmund, übergeben werden.
Die Aktion stieß in den Gemeinden auf große Resonanz. Viele Gottesdienstbesucherinnen und -besucher verzichteten auf eine Geldspende und brachten stattdessen Kaffee oder Hygieneartikel mit. So kam eine beachtliche Menge an dringend benötigten Hilfsgütern zusammen.
„Gerade in Zeiten steigender Preise und hoher Lebenshaltungskosten dürfen wir die Menschen am Rande unserer Gesellschaft nicht vergessen“, betont Pfarrer Ludger Keite. „Mit unserer Aktion möchten wir ein Zeichen der Solidarität setzen und ganz konkret helfen.“
Das Gast-Haus Dortmund bietet Menschen in schwierigen Lebenssituationen vielfältige Unterstützung. Täglich nutzen mehr als 600 Gäste die unterschiedlichen Angebote der Einrichtung. Neben einem Frühstück und warmen Getränken erhalten die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich zu waschen, zu duschen oder frische Kleidung zu erhalten. Darüber hinaus stehen Beratungsangebote durch Seelsorger, Ärztinnen und Ärzte, Schuldnerberater, Rechtsanwälte sowie verschiedene Gesprächs- und Selbsthilfegruppen zur Verfügung.
Kathrin Lauterborn bedankte sich herzlich für die Unterstützung. Insbesondere Kaffee gehöre zu den Dingen des täglichen Bedarfs, die im Gast-Haus regelmäßig benötigt würden. Auch die gespendeten Hygieneartikel seien eine wertvolle Hilfe für die Gäste der Einrichtung.
Mit der Aktion „Kaffee statt Kollekte“ setzt die Pfarrei Heilige Schutzengel ihre Tradition fort, soziale Projekte in Dortmund konkret zu unterstützen und Menschen in Not nicht aus dem Blick zu verlieren.
In guter Tradition beginnt das Gemeindefest mit einem Familiengottesdienst um 11 Uhr in der Kirche, der von der Band „Da capo“ musikalisch gestaltet wird. Dabei präsentieren sich auch die Schüler und Schülerinnen der kath. Josefgrundschule mit Liedbeiträgen. Danach werden die Besucher mit Live-Musik von Guido Schröer und seinen „Liederlichen“ musikalisch unterhalten. Guido Schröer ist in der Gemeinde aufgewachsen und erfreut sich mit seiner Band großer Beliebtheit. Ein neuer Programmpunkt beim Gemeindefest dagegen ist diesmal ein Auftritt der Tanzgruppe 60+. Auch für die Unterhaltung der Kinder ist gesorgt: Die Kleineren werden an mehreren Spielstationen von den Erzieherinnen des kath. Kindergartens beschäftigt. Auf der Hüpfburg können sich auch die älteren Kinder nach Herzenslust austoben oder kreativ werden unter Anleitung von erfahrenen Gruppenleitern der KJG (katholische junge Gemeinde) und der Messdiener. Diejenigen, die bei all dem Trubel etwas Ruhe suchen, können in der Gemeindebücherei nach neuem Lesestoff für zuhause suchen oder beim Büchertrödel stöbern. Das Büchereiteam ist dabei gern behilflich. Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt mit Erbseneintopf, Backkartoffeln mit Dip, gemischten Salaten, Pommes frites und Würstchen vom Grill sowie frisch gebackenen Waffeln. Für Erfrischung sorgen ein Eiswagen sowie Bier vom Fass, Sekt und natürlich auch verschiedene Getränke ohne Alkohol. Nach dem Mittagessen steht ein großes Kuchenbüfett bereit. Wer statt Filterkaffee etwas Besonderes genießen möchte, kann Mokka mit landestypischem Gebäck am Stand der eriträischen Gemeinde bekommen. Herzliche Einladung!Für das Kuchenbüfett bitten wir um Kuchenspenden! Die Kuchen können morgens ab 9 Uhr im Dechant-Mehler-Haus abgegeben werden. Auf Wunsch werden die Kuchen auch zuhause bei den Bäckerinnen abgeholt.Damit so ein großes Fest gestemmt werden kann, braucht es viele ehrenamtliche Helfer/innen. Aber auch für die vielen anderen Aufgaben, die im Laufe eines Jahres in der Gemeinde anfallen. Inzwischen ist es gute Tradition, dass sich über 50 Mitarbeiter/innen am Abend vor dem Gemeindefest treffen, um zusammen zu feiern. Beim sogenannten „Abend der Aktiven“ bedankt sich die Kirchengemeinde bei allen mit einem Essen für den Einsatz des vergangenen Jahres.
Einen erlebnisreichen und gelungenen Betriebsausflug unternahmen die Mitarbeitenden des Pastoralen Raums Dortmund-Ost am Freitag, 29. Mai.
Ziel war das LWL-Museum Zeche Zollern in Dortmund, eines der eindrucksvollsten Industriedenkmäler des Ruhrgebiets. Im Rahmen einer abwechslungsreichen Führung erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelt der Bergleute. Zahlreiche Quizfragen machten die Geschichte lebendig und vermittelten auf anschauliche Weise die Herausforderungen und Belastungen des Lebens unter Tage. Besonders die persönlichen Lebensgeschichten der Bergleute hinterließen bei vielen einen nachhaltigen Eindruck.
Große Bewunderung fand auch die außergewöhnliche Architektur der ehemaligen Musterzeche. Vor allem die berühmte Maschinen- und Elektrohalle mit ihren kunstvoll gestalteten Jugendstil-Elementen begeisterte die Besucherinnen und Besucher. Sie gilt als eines der bedeutendsten Bauwerke des industriellen Jugendstils in Deutschland.
Für eine besondere Überraschung sorgte die Jugendgruppe Tetra Voce, die die Ausflügler mit einem spontanen Konzert erfreute. Die musikalischen Beiträge schufen eine besondere Atmosphäre und wurden mit großem Applaus aufgenommen.
Den gelungenen Tag ließen die Mitarbeitenden bei gutem Essen und anregenden Gesprächen im Restaurant „Pferdestall“ auf dem Gelände der Zeche Zollern ausklingen. Der Betriebsausflug bot nicht nur interessante Einblicke in die Geschichte des Ruhrgebiets, sondern auch wertvolle Gelegenheit für Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Erleben.
Der ökumenische Open-Air-Gottesdienst an der Porreebar in Neuasseln wurde an Christi Himmelfahrt zu einem eindrucksvollen Zeichen gelebter Gemeinschaft und christlicher Verbundenheit. Trotz wechselhaften Wetters mit Regenschauern und sonnigen Abschnitten fanden sich zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände des Gartenvereins „Am Funkturm“ an der Holzwickeder Straße ein, um gemeinsam unter freiem Himmel Gottesdienst zu feiern.
Eingeladen hatten die katholische Kirchengemeinde Hl. Schutzengel, Brackel und die evangelische Kirchengemeinde Brackel. Unter dem Leitwort „Was steht ihr da und schaut zum Himmel?“ gestalteten Pfarrer Ludger Keite, Pfarrerin Astrid Sperlinger-Rachilin und Dr. Ulrike Willeke, sowie mit Mitgliedern des Vereins der Gartenfreunde „Am Funkturm“ einen lebendigen und nachdenklichen Gottesdienst.
Bereits zu Beginn sorgte der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Brackel unter der Leitung von Carsten Schlagowski mit festlichen Klängen für eine besondere Atmosphäre.
In seiner Einführung stellte Pfarrer Ludger Keite die besondere Bedeutung des Ortes heraus. Ein Kleingarten sei mehr als nur ein Stück Erde – hier werde sichtbar, was es bedeute, Gottes Schöpfung zu bewahren, Verantwortung zu übernehmen und Leben wachsen zu lassen.
Pfarrerin Astrid Sperlinger-Rachilin griff diesen Gedanken im Gebet auf und dankte für die Schönheit der Schöpfung, für Gemeinschaft und für alle Menschen, die Nächstenliebe konkret leben – in der Diakonie, der Caritas und überall dort, wo Menschen füreinander da seien. Die Botschaft der Himmelfahrt sei ein Aufruf zum Handeln – zum Hinschauen, Helfen und Mitgestalten.Besonders hervorgehoben wurde dabei die Arbeit von Diakonie und Caritas. Millionen haupt- und ehrenamtlich Engagierte würden täglich Nächstenliebe konkret werden lassen – in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, Kindergärten und Wohngruppen. „Nicht verklärt nach oben schauen, sondern auf der Erde Gottes Werk tun“, brachte Pfarrer Keite die Botschaft auf den Punkt.
Die Kollekte des Gottesdienstes war für soziale Einrichtungen in Neuasseln bestimmt, darunter das „Haus am Funkturm“ von Bethel.regional sowie eine Wohngruppe der Katholischen Jugendhilfe Dortmund. Zum Abschluss spendeten Pfarrerin Astrid Sperlinger-Rachilin und Pfarrer Ludger Keite gemeinsam den Segen und luden zu persönlichen Segnungen ein.
Die besondere Mischung aus Musik, Gemeinschaft, Glauben und Natur machte deutlich: Menschen lassen sich auch außerhalb klassischer Kirchenräume erreichen – offen, ökumenisch und mitten im Leben.