Ökumenischer Open-Air-Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt

Am Donnerstag, 14. Mai, um 11 Uhr, laden die evangelische Kirchengemeinde Do-Ost und die katholische Kirchengemeinde Brackel zu einem ökumenischen Gottesdienst auf dem Gelände des Gartenvereins „Am Funkturm“, Holzwickeder Str. 70, ein. Gestaltet wird der Gottesdienst von einem Team aus Mitgliedern der katholischen und evangelischen Kirchengemeinde sowie von Mitgliedern des Vereins der Gartenfreunde „Am Funkturm“. Für die musikalische Begleitung sorgt der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Brackel. Pfarrerin Astrid Sperlinger-Rachilin und Pfarrer Ludger Keite leiten gemeinsam mit Fr. Dr. Ulrike Willeke den ökumenischen Gottesdienst, der unter dem Thema „Was steht ihr da und schaut zum Himmel“ steht.


Besonders junge Familien aus den Stadtteilen Wickede, Asseln, Brackel und Neuasseln sind zu diesem Gottesdienst eingeladen. Der Ort unter freiem Himmel und mitten im Grünen lädt dazu ein, den Gottesdienst mit einer kleinen Fahrradtour zu verbinden. Für den Gottesdienst können gerne Picknickdecken als Sitzgelegenheit mitgebracht werden.
Im Anschluss ab 12.00 Uhr sorgt der Wirt der Porreebar für das leibliche Wohl und bei Blasmusik kann auch der Vatertag mit den Familien ausgiebig gefeiert werden.

Gemeindeheft KONTAKT liegt zur Verteilung bereit

Bild: Dorishopf.de

Das neue Gemeindeheft KONTAKT ist da – und jetzt brauchen wir Sie!
In allen vier Kirchengemeinden liegen die Hefte bereit und warten darauf, in unsere Straßen und zu den Menschen gebracht zu werden. Vielleicht haben Sie nach dem Gottesdienst ein paar Minuten Zeit und Lust, einen kleinen Beitrag zu leisten?
Nehmen Sie doch einfach einen Stapel mit und verteilen Sie die Hefte in Ihrer Straße oder Nachbarschaft.
Ein kurzer Spaziergang an der frischen Frühlingsluft – und gleichzeitig eine wertvolle Unterstützung für unsere Gemeinde!
Mit jeder verteilten Ausgabe helfen Sie dabei, Menschen zu erreichen, einzuladen und über das Leben in unseren Gemeinden zu informieren.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die bereits mit anpacken – und an alle, die sich jetzt noch auf den Weg machen!

Abschied von einem vertrauten Ort:

Profanierung der St. Konrad-Kirche in Dortmund-Wickede

Mit einem bewegenden Gottesdienst ist am 21. April die St. Konrad-Kirche offiziell profaniert worden. Für viele Gemeindemitglieder bedeutete dieser Tag weit mehr als das Ende der Nutzung eines Kirchengebäudes – er markierte einen tiefen Einschnitt in das religiöse und persönliche Leben zahlreicher Menschen.

Zwischen Dankbarkeit und spürbarer Wehmut versammelte sich die Gemeinde ein letztes Mal in St. Konrad, der über Jahrzehnte hinweg Ort von Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und unzähligen Gottesdiensten gewesen war.

In den Gebeten und Ansprachen stand der Rückblick im Mittelpunkt. Die Kirche wurde als Ort gewürdigt, an dem Menschen „geglaubt, gehofft und geliebt“ haben, so Pfarrer Ludger Keite. Von der Taufe über die Trauung bis hin zum letzten Abschied. Alles, was in den Mauern geschehen sei, wurde symbolisch „in Gottes Hände zurückgelegt“.

Viele Besucher verbanden ganz persönliche Erinnerungen mit dem Gebäude.

Einen zentralen Gedanken formulierte Pfarrer Ludger Keite deutlich: „Gott wohnt nicht ausschließlich in Gebäuden. Vielmehr wohnt Gott in den Herzen der Menschen“. Damit lenkte er den Blick bewusst weg vom Verlust des Gebäudes hin zur bleibenden Bedeutung des Glaubens in der Gemeinschaft.

Im Anschluss an die liturgische Feier luden die beiden Gruppen CAG und kfd alle Anwesenden zu einem gemeinsamen Fest ein. Bei Gesprächen, Erinnerungen und Begegnungen wurde deutlich, dass die St. Konrad-Kirche zwar als Gebäude ihre ursprüngliche Funktion verliert, die Gemeinschaft jedoch bestehen bleibt.

Viele nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam zurückzublicken. Zugleich wurde spürbar, dass der Abschied auch Raum für neue Perspektiven eröffnet.

„Kauf 2“ für die Tafel in Wickede

Am Samstag, den 11. April 2026, sammelte das Team von CAG (Christliche Aktive Gruppe) bei einer erfolgreichen Spendenaktion am EDEKA‑Patzer‑Markt in Wickede unter dem Motto „Kauf 2“ Lebensmittel- und Pflegeartikel. Diese Spenden kamen anschließend der Tafel Dortmund‑Wickede zugute.Zahlreiche Kundinnen und Kunden folgten dem Aufruf, beim Einkauf einfach ein zusätzliches Produkt zu erwerben und dieses am Ausgang dem CAG-Team zu übergeben. Besonders gefragt waren haltbare Lebensmittel wie Konserven, Nudeln, Kaffee und dringend benötigte Hygieneartikel. Die Aktion stieß auf große Resonanz und zeigte einmal mehr die Hilfsbereitschaft der Menschen in Dortmund-Wickede. Dank der großzügigen Spenden konnten neun volle Kisten an Waren gesammelt werden, mit denen die Tafel bedürftige Menschen im Vorort unterstützt. Die CAG der katholischen Kirchengemeinde in DO-Wickede bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten für ihre Unterstützung und ihr soziales Engagement.

Mutmachgottesdienst von kfd und Maria 2.0

Am 9. April fand in der Kirche „Vom Göttlichen Wort“ in Wickede der erste Mutmachgottesdienst statt. Vorbereitet wurde er von Frauen der kfd (kath. Frauengemeinschaft Deutschland) und Frauen der Initiative Maria 2.0 . Thema war „die Heilung der gebeugten Frau“, wie sie der Evangelist Lukas beschrieben hat. Ganz hautnah am eigenen Leib  konnten die Teilnehmenden das Thema erfahren, indem sie einige Minuten in gebeugter und später in aufrechter Haltung ausharrten. Dadurch ergab sich sofort ein Austausch über die gemachten physischen Erfahrungen, aber auch Erfahrungen im übertragenen Sinn. Denn vermutlich jede Frau hat schon psychische Erlebnisse in ihrem Leben gehabt mit Druck oder Lasten von oben; mit sich Bücken, weil sie keinen Mut hatte oder ihr das nötige Selbstbewusstsein fehlte in bestimmten Situationen; oder weil ihr nichts zugetraut wurde und wird; weil sie nicht wertgeschätzt oder anerkannt wird, auch in der Kirche. Da tut es gut, sich auf Jesu Handeln zu besinnen, das Heilung verspricht: Er begegnet der Frau auf Augenhöhe, spricht sie an und berührt sie. Wenn wir so miteinander umgehen, so wie es uns Jesus vorgelebt hat, dann können wir mit neuem Selbstbewusstsein unser Leben meistern, getragen von solidarischer Gemeinschaft  und Gottvertrauen. Gemeinschaft konkret erleben konnten die Anwesenden dann in der Agapefeier, die im Gottesdienst integriert war. Dort wurden Brot, Käse und Weintrauben miteinander geteilt. Fürbitten und ein zum Thema passendes Segensgebet, sowie der anschließende Segen,der in einer besonderen Haltung empfangen wurde, rundeten den Gottesdienst ab.

Mit ihrer musikalischen Unterstützung sorgte die Flötengruppe „Tibia musica“ aus der Gemeinde für meditative Stimmung und Wohlfühl-Atmosphäre. Am Gottesdienst nahmen auch etliche Frauen aus anderen Gemeinden Dortmunds teil. Diese bewunderten explizit den festlichen Blumenschmuck zu Ostern in der Kirche. 

Abschied von der Kirche St. Konrad am 21. April

Mit einem besonderen Gottesdienst wird in unserer Gemeinde Abschied von der Kirche St. Konrad genommen. Die Feier zur Profanierung und Entpflichtung des Gotteshauses markiert einen bedeutsamen Moment im Leben der Gemeinde. Viele Gemeindemitglieder begrüßen es sehr, dass dieser Abschied bewusst und würdevoll gestaltet wird. Die Kirche St. Konrad hat über Jahrzehnte hinweg das religiöse und gemeinschaftliche Leben vieler Menschen geprägt. Besonders für die älteren Gemeindemitglieder ist sie ein wichtiger Teil ihrer persönlichen und gemeinschaftlichen Identität.

Zahlreiche Erinnerungen sind mit diesem Ort verbunden: festliche Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten und auch Trauerfeiern haben hier stattgefunden und viele Lebenswege begleitet. Darüber hinaus war nicht nur die Kirche selbst, sondern auch der Saal unter der Kirche ein zentraler Treffpunkt für das Gemeindeleben. Bei Gemeindefesten, Veranstaltungen und Begegnungen kamen Menschen zusammen, knüpften Freundschaften und erlebten Gemeinschaft. Gerade deshalb ist es vielen wichtig, dass das Ende der kirchlichen Nutzung dankbar und würdevoll geschieht. Der Abschiedsgottesdienst bietet Gelegenheit, gemeinsam zurückzublicken, Dankbarkeit auszudrücken und die vielen Erinnerungen an diesen besonderen Ort zu teilen. Mit der Profanierung endet zwar die aktive Nutzung der Kirche als geweihter Raum für Gottesdienste, doch die Bedeutung, die St. Konrad für viele Menschen hatte und weiterhin in ihren Erinnerungen hat, bleibt bestehen. Die Feier zum Abschied soll daher ein würdiger Moment des Innehaltens sein – ein Dank für die vergangenen Jahre und ein bewusster Schritt in eine neue Zeit.

Die Abschiedsfeier findet am Dienstag, 21. April, dem Gedenktag des heiligen Konrad von Parzham, statt. Um 18.00 Uhr wird im Gemeindesaal St. Konrad ein Gottesdienst gefeiert. Im Anschluss sind alle Gemeindemitglieder herzlich zu einem gemeinsamen Fest eingeladen, bei dem Zeit für Begegnung, Gespräche und Erinnerungen sein wird.Organisiert werden der Gottesdienst sowie das anschließende Fest von der kfd und der CAG, die damit zu einem würdevollen Abschied von der Kirche St. Konrad beitragen möchten.

Öffentlicher Kreuzweg am Karfreitag in Brackel und Neuasseln

Am Karfreitag, dem 3. April, laden die katholischen Kirchengemeinden im Dortmunder Osten zu einem öffentlichen Kreuzweg unter freiem Himmel ein. Die 2,5 km lange Prozession, die von einem großen Holzkreuz angeführt wird, beginnt um 10.00 Uhr in der Kirche St. Clemens an der Flughafenstraße 50. Nach einer kurzen Einführung setzt sich der Kreuzweg in Bewegung und führt über sieben Stationen durch den Stadtteil Brackel, über den Hauptfriedhof nach Neuasseln. Ein zentrales Anliegen der Veranstaltung ist es, den Leidensweg Jesu in Verbindung mit historischen und aktuellen gesellschaftlichen Themen zu betrachten. Die erste Station ist die Gedenktafel an der Haltestelle Brackel-Kirche. Sie erinnert an die Deportation von etwa 1.000 jüdischen Menschen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg im Jahr 1943. Von dort wurden sie über den Bahnhof in Konzentrationslager wie Auschwitz gebracht. Die Bilder des Kreuzweges stammen aus dem Ökumenischen Kreuzweg der Jugend. Nach etwa eineinhalb Stunden endet die Prozession gegen 11.30 Uhr in der Kirche St. Nikolaus von Flüe in Neuasseln. Alle Interessierten sind eingeladen, sich der Prozession anzuschließen und gemeinsam der Passion Christi zu gedenken.

Jahreshauptversammlung der kfd

Auf der Jahreshauptversammlung der kfd im März 2026 wurde auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurückgeblickt. Ein Höhepunkt war sicher wieder der Karneval zu Weiberfastnacht. Das monatliche Sonntagscafé sowie der selbstgestaltete Gottesdienst mit anschließendem Frühstück am ersten Donnerstag im Monat werden auch 2026 fortgesetzt. Ein neu gewähltes Vorstandsteam vertritt die Arbeit im Stadtteil und in der Gemeinde. Im Vorstand sind (v.l) Jutta Hierl, Martina Pränger, Petra Scheffler, Beate Schulte, Doris Kott und Angelika Böhm.“

Misereor Fastenaktion in VGW

In der Fastenzeit findet jährlich eine Aktion von Misereor statt. 2026 geht es um die Ausbildung von Jugendlichen in Kamerun.Unter dem Motto „Hier fängt Zukunft an!“ gestalteten CAG (Christliche Aktive Gruppe) und kfd (katholische Frauengemeinschaft Deutschlands) den Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche „Vom Göttlichen Wort“.

Anschließend gab es ein dreigängiges, vegetarisches Fastenessen und Informationen zur Aktion im angrenzenden Dechant-Mehler-Haus. Wie schon in den vergangenen Jahren fand die Aktion regen Zuspruch. Der eingenommene Teilnehmerbetrag von 350 € wurde an Misereor gespendet. Die Rezepte für die Tomatensuppe, die Wirsingpasta und die Schokokuss-Creme konnten zum Nachkochen mitgenommen werden.