Gottesdienst-Ferienordnung

Wie in den vergangenen Jahren auch, gilt im Pastoralen Raum Dortmund-Ost in den Sommerferien ab dem 27.6.2020 für die Gottesdienste wieder die bewährte Ferienordnung.

Bei der Sommerferienordnung hat uns einmal das Kriterium geleitet, dass in jeder der vier Gemeinden eine Messe am Wochenende angeboten werden soll. Das zweite Kriterium ist, dass ein Priester für den gesamten Pastoralen Raum Dortmund-Ost alleine die Gottesdienste feiern kann, zuzüglich Taufen und Trauungen.

Daher sieht vom 27. Juni bis 11. August 2020 die Sommerferienordnung wie folgt aus:

Besonderheit werktags:
In VGW entfällt der Gottesdienst mittwochs um 9.00 Uhr bzw. 9.15 Uhr.

Manchmal brauchst du einen Engel – Der HimmelsFlitzer im Einsatz

Angeregte Gespräche ergaben sich beim Einsatz im Meylantviertel.

Nach langer Zeit war am letzten Samstag der HimmelsFlitzer wieder im Einsatz. Ein Team war am Netto an der Rauschenbuschstraße im Meylantviertel in Wickede unterwegs. Passend zum Samstagseinkauf wurden Einkaufschips mit Engel verschenkt. Dazu gab es einen Mut machenden Text: „Manchmal brauchst du einen Engel, der dich schützt und dich führt. Gott schickt manchmal einen Engel, wenn er deine Sorgen spürt.“ Durch diesen Text und kurze Impulsfragen (Sind Sie schonmal einem Engel begegnet? Wo waren Sie ein Engel für jemand anderen?) kamen wir schnell ins Gespräch. Die Erfahrungen in der Begegnung mit den Wickeder Einkäuferinnen und Einkäufern waren größtenteils positiv. Vielen Menschen haben wir eine Freude gemacht und die uns entgegengebrachte Dankbarkeit entschädigte für zwei Stunden Stehen in der doch sehr warmen Witterung. Einige O-Töne machen aber deutlich, wie gemischt die Reaktionen waren und wie groß die Bandbreite unserer gemachten Erfahrungen:

  • „Einen Engel kann ich gut gebrauchen.“
  • „Das tut mir gut.“
  • „Das tröstet mich, denn vor kurzem ist mein Mann verstorben.“
  • „Jetzt habe ich meinen eigenen Einkaufschip.“ (Kind)
  • „Mit der Kirche habe ich nichts am Hut.“
  • „Ich wurde von der katholischen Kirche enttäuscht.“
  • „Ihr an der Basis macht ganz viel, aber von der Institution habe ich gerade in der Corona-Zeit mehr erwartet.“

Der Einsatz mit dem HimmelsFlitzer hat uns Spaß gemacht und wir fühlten uns selbst als Beschenkte. Nach der langen Corona bedingten Pause tat es gut, wieder ganz nah dran zu sein an den Menschen und weitere Einsätze werden ganz sicher folgen.

Wort-Gottes-Feiern im Pastoralen Raum Dortmund-Ost

Das Konzil hat eigene Wortgottesdienste empfohlen. Einen solchen eigenständigen Wortgottesdienst nennt man in Abgrenzung vom Wortgottesdienst der Messe mittlerweile Wort-Gottes-Feier. Diese stellt das Wort Gottes in die Mitte und macht darin deutlich, dass im Wort die Gegenwart Gottes erkennbar und vernehmbar ist. Die Erfahrung zeigt überall: Wort-Gottes-Feiern bereichern das Leben der Gemeinden. Vor allem, wenn keine Messfeier möglich ist, können sie an Werktagen und Sonntagen gefeiert werden.

Um den Gläubigen einen Gottesdienstbesuch in ihrer Kirche am Ort zu ermöglichen, hat das Erzbistum Paderborn die Möglichkeit geschaffen, in Wort-Gottes-Feiern werktags und sonntags auch die Kommunion auszuteilen. Erzbischof Hans-Josef Becker ermutigt im Zukunftsbild unserer Diözese alle Gemeinden dazu.

In unserem Patoralen Raum gibt es seit einigen Jahren eine Vielfalt an Wortgottesdiensten. So gibt es derzeit weit über 30 verschiedene Formen von Wortgottesdiensten, die von unterschiedlichen Gruppen gefeiert werden. Um nur einige zu nennen: Frühschicht, Gesegneter Sonntag-Abend, Gottesdienst für den Augenblick, Anbetung am Gründonnerstag, kfd-Wortgottesdienst, Gottesdienst in den KiTa´s, Wortgottesdienst im Knappschaftskrankenhaus, Kreuzweg-Andacht, Rosenkranz-Andacht, Mai-Andacht, ökumenischer Gottesdienst, Schulgottesdienst, Taizé-Gottesdienst, Weg-Gottesdienst, Liturgiekreis und viele mehr… Das zeigt, im gemeinsamen Gebet sind wir mit Gott und untereinander verbunden. In unserem Pastoralen Raum bereichern ca. 90 Frauen und Männer schon auf unterschiedliche Art und Weise mit ihrer Gestaltung unsere Wortgottesdienste.

So, wie Licht die Dunkelheit erhellt und Liebe das Herz erwärmt, so erhellt und erwärmt das gemeinsame Beten unsere Gotteshäuser. Die gemeinsame Feier des Gottesdienstes, ob mit oder ohne Priester, ist die Mitte, das Herzstück unseres gemeinsamen Lebens.

In den letzten Monaten haben wir ca. 25 Frauen und Männer zur Leitung von Wort-Gottes-Feiern ausgebildet. Bis weit in den Herbst gibt es in allen Kirchen unseres Pastoralen Raumes 17 Wort-Gottes-Feiern. „Wir sind stolz und dankbar für die Bereitschaft, den Mut und das persönliche Glaubenszeugnis all derjenigen, die diese Ausbildung absolviert haben“, sagt Pastor Oest.

Übrigens: Im neuen Gotteslob findet sich eine Darstellung der so genannten Wort-Gottes-Feier (GL 668).

Im Namen des Pastoralteams grüßt,
Ihr Pfarrer Ludger Keite

Ludger Keite

Pfarrer

Telefon: +49 231 95 80 95-10

E-Mail: ludger.keite@kirche-dortmund-ost.de

Gemeindehäuser nach den Ferien wieder geöffnet

Seit vielen Wochen steht wegen des Corona-Virus das Gemeindeleben nahezu still. Die geschäftsführenden Vorsitzenden der Kirchenvorstände haben gemeinsam mit dem Pastoralteam ein Schutzkonzept zur Öffnung der Gemeindehäuser ab dem 12. August erarbeitet. Das Konzept orientiert sich an den Vorgaben von Bund, Land, Kommune und dem Erzbistum Paderborn. Wir haben uns bemüht, diese Vorgaben auf einem Zweiseiter zusammenzufassen. Dennoch ist es immer nur eine Momentaufnahme, da wir nicht wissen, wie sich die Lage entwickeln wird. Es kann zu weiteren Öffnungen kommen oder zu weiteren Einschränkungen.

Wichtig ist, dass ab sofort sämtlich bisher gebuchten Termine hinfällig sind. Alle Gruppierungen müssen sich neu im Pfarrbüro anmelden. Dabei kann es zu Raumverschiebungen kommen, da für jeden Raum festgelegt ist, mit wie vielen Personen er belegt werden kann. Sollte der Wunsch-Raum nicht möglich sein, bemühen wir uns um eine Lösung innerhalb des Pastoralen Raumes.

Alle Leitungen von Gruppen sind angeschrieben worden in der Hoffnung, niemanden vergessen zu haben.

Hier finden Sie alle Unterlagen zum Download (Stand: 22. Juni 2020):

Anna Werner

Verwaltungsleiterin

Telefon: +49 231 95 80 95-21

E-Mail: anna.werner@kirche-dortmund-ost.de

Erstkommunion in besonderen Zeiten

Unter dem Leitwort „Jesus, erzähl uns von Gott“ hatten sich im vergangenen Herbst 85 Kinder auf den Weg gemacht, um sich auf die Erstkommunion vorzubereiten. Begleitet wurden sie bei den Gruppentreffen, Weggottesdiensten, und weiteren Angeboten von den Leitungsteams und den Katechetinnen und Katecheten.

Die Kinder und die Erwachsenen waren mit viel Freude bei der Sache bis im März dann die gesamte Vorbereitung gestoppt werden musste. Ebenso konnten die Erstkommunionfeiern nicht wie geplant stattfinden. Für die Kinder und ihre Familien, die sich in der Regel auf dieses Fest gefreut hatten, war es eine traurige Nachricht.

Inzwischen dürfen in unseren Kirchen wieder Gottesdienste gefeiert werden, wenn auch in sehr eingeschränkter Form. Deshalb sollen die Erstkommunionfeiern nach den Sommerferien nachgeholt werden.

Da uns bis auf weiteres in den Kirchen nur sehr wenig Plätze zur Verfügung stehen, wird es neun Feiern geben, in denen die Kinder die Erstkommunion empfangen.

Die Termine der Feiern sind:
Samstag, 15. August 2020, 11.00 Uhr in VGW
Samstag, 22. August 2020, 11.00 Uhr in VGW
Sonntag, 23. August 2020, 11.00 Uhr in VGW
Sonntag, 23. August 2020, 11.00 Uhr in St.Joseph
Samstag, 29. August 2020, 11.00 Uhr in St.Clemens
Sonntag, 30. August 2020, 11.00 Uhr in St.Clemens
Sonntag, 30. August 2020, 11.00 Uhr in St.Nikolaus
Samstag, 5. September 2020, 11.00 Uhr in St. Nikolaus
Sonntag, 6. September 2020, 11.00 Uhr in St. Clemens

Wir bitten um Verständnis, dass zu diesen Feiern nur die Kommunionkinder mit ihren Familien zugelassen sind. Jeder Familie werden feste Plätze mit entsprechenden Platzkarten zugewiesen. Alle anderen Gemeindemitglieder bitten wir, auf andere Gottesdienste im Pastoralen Raum auszuweichen.

Außerdem bieten wir am Sonntag, 23. August, um 9.00 Uhr in VGW und am Sonntag, 30. August, um 9.00 Uhr in St.Clemens eine zusätzliche Eucharistiefeier an.

Für uns alle, die Kinder mit ihren Familien, die Leitungsteams und die Katechetinnen und Katecheten, ist es eine außergewöhnliche Vorbereitungszeit, die so manches an Umdenken und Improvisation erfordert. Wir hoffen aber, dass wir mit den Kindern trotz aller widrigen Umstände ein frohes Fest feiern können, und bitten auch alle aus den Gemeinden, die Kinder im Gebet zu begleiten.

Stefan Wigger

Pastor

Telefon: +49 231 5 33 98-12

E-Mail: stefan.wigger@kirche-dortmund-ost.de

YouTube: Video-Crew

In den Wochen vor und nach Ostern haben wir aufgrund der besonderen Lage begonnen, kurze Videos zu produzieren, in denen zunächst die Hauptamtlichen, zum Teil aber auch schon Ehrenamtliche zu Wort gekommen sind mit geistlichen Impulsen zum jeweiligen Sonntag.

Wir haben dazu einen eigenen Youtube-Kanal eingerichtet: kirche-dortmund-ost. Die Zugriffszahlen lagen bei 200 – 750 Klicks, was ja für den Anfang nicht schlecht ist.

Die Idee ist nun, diesen Kanal etwa einmal, bei Bedarf oder Lust auch mehrmals im Monat mit einem neuen Video zu bedienen. Dazu suchen wir Interessierte. Es geht einerseits darum, interessante Inhalte zu finden, andererseits sich um die Technik (Aufnahme, Schnitt, Veröffentlichung) zu kümmern.

Wenn Sie Lust haben / Du Lust hast, dabei mitzumachen:
Wir treffen uns am Dienstag, 25.08.2020 um 19 Uhr im Franz-Stock-Haus, Flughafenstraße 56.

Herzlich willkommen!
Ich freue mich auf ein interessantes Treffen!

Ihr / Euer Pastor Heinrich Oest

Heinrich Oest

Pastor

Telefon: +49 231 5 33 98-15

E-Mail: heinrich.oest@kirche-dortmund-ost.de

Gottesdienste mit Abstand

Seit dem 1. Mai 2020 sind unter bestimmten Hygienebestimmungen Gottesdienstbesuche wieder möglich. Viele Menschen sind darüber sehr erleichtert. Danke an alle Gottesdienstbesuchende, die sich an diese neuen Spielregeln halten.

Ab Pfingstsamstag, 30. Mai 2020, sind im ganzen Erzbistum alle Besuchenden von Gottesdiensten zur Rückverfolgbarkeit namentlich zu erfassen:

  • Dazu werden am Eingang der Kirche Postkarten vorbereitet ausliegen.
    Es ist verpflichtend, sich mit Namen, Adresse und Telefonnummer gut leserlich einzutragen.
  • Die Postkarten kommen in eine „Urne“ / Box und werden nach dem Gottesdienst in einen Umschlag verschlossen. Auf dem Umschlag wird das Datum vermerkt.
  • Dieser Umschlag wird vier Wochen lang aufgehoben und dann ungeöffnet vernichtet.
  • Bitte bringen Sie zu Ihrem Schutz zukünftig einen eigenen Kugelschreiber mit oder nehmen Sie sich Formulare zum Ausfüllen zu Hause mit.
  • Wir empfehlen weiterhin allen Gottesdienstbesuchenden einen Mund-Nase-Schutz, der beim Singen verpflichtend zu tragen ist.
  • Die Abstandsregeln sind weiter einzuhalten.

Hier können Sie sich die Kontaktdaten-Zettel herunterladen und schon zu Hause ausdrucken und ausfüllen.

Ab dem 27. Juni 2020 besteht die Möglichkeit, sich für einige Gottesdienste online zu registrieren und die Kontaktdaten zu hinterlassen. Diese werden auf deutschen Servern gespeichert und automatisch nach vier Wochen wieder gelöscht.

Auf kirche-dortmund-ost.de findet sich in der Gottesdienstordnung hinter den entsprechenden Gottesdiensten ein Anmeldelink. Erst nach erfolgreicher Bestätigung der Registrierung ist das Ticket für den Gottesdienst gebucht. Dazu erhält man eine E-Mail.

Natürlich haben auch Menschen ohne Internetzugang weiterhin die Möglichkeit, vor Ort den Zettel mit den Kontaktdaten auszufüllen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Anna Werner.

Weiterhin gilt, dass alle Gottesdienste in den Kirchen und nicht in den Kapellen oder Gemeindehäusern stattfinden. Maiandachten, Anbetungen und Rosenkranzgebete entfallen bis auf Weiteres, ebenso wie der Sonntagsgottesdienst in St. Konrad. Bitte achten Sie auf die entsprechende Gottesdienstordnung.

Die Sonntagspflicht ist weiterhin aufgehoben, da älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen angeraten wird, daheim zu bleiben.
Die Türen der Kirchen werden geöffnet sein, so dass Sie keine Türgriffe anfassen müssen. In allen Kirchen stehen zudem Spender mit Desinfektionsmittel bereit, falls Sie sich damit sicherer fühlen.
Die Weihwasserbehälter bleiben weiterhin leer.

In allen Kirchen befinden sich genau markierte Plätze, so dass etwa 40 bis 50 Gläubige einen Platz finden. Bitte halten Sie sich an diese Markierungen, damit die Abstände gewahrt bleiben können. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Sie ggfs. wieder nach Hause schicken müssen, wenn bereits alle Plätze belegt sind. Wir haben dazu einen Begrüßungsdienst eingerichtet, der Sie herzlich Willkommen heißt, aber auch ein Auge auf die Vorgaben hat.

Es wäre sehr schön, wenn Sie Ihr eigenes Gotteslob mitbringen können, zudem empfehlen wir das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes.

Die Kommunion wird in allen Kirchen an kleinen Tischen ausgeteilt. Wenn Sie kommunizieren möchten, halten Sie bitte beim Gang nach vorn ausreichend Abstand zu anderen Gottesdienstteilnehmenden. Strecken Sie zum Kommunionempfang Ihre Hände weit nach vorn, damit der Abstand auch hier eingehalten werden kann. Priester und Kommunionhelfende werden sich vor und nach der Kommunionausteilung die Hände desinfizieren. Der Dialog „Der Leib Christi“ entfällt, auf Mund– und Kelchkommunion wird verzichtet.
Beim Friedensgruß ist das Hände-Schütteln nicht möglich – wohl aber ein freundliches Zunicken.

Nach dem Gottesdienst sind Sie so geübt im Abstandhalten, dass es Ihnen auch beim Hinausgehen und draußen auf dem Kirchplatz gelingen wird.

Für uns alle bedeutet dies ein Wagnis, einen Versuch, Neuland. Nur wenn wir uns alle an die geltenden Abstandsregeln halten können wir mit diesem Format langsam die ersten Schritte auf dem langen Weg zur gemeinsamen Eucharistiefeier tun. Es wird nicht sofort alles „rund“ laufen, es wird Fragen geben, Unsicherheiten. Bitte sprechen Sie uns darauf an! Auch für uns ist es eine neue Situation, in die wir erst hineinwachsen müssen.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Im Namen des Pastoralteams grüßt Sie
Ihr Pfarrer

Ludger Keite

Pfarrer

Telefon: +49 231 95 80 95-10

E-Mail: ludger.keite@kirche-dortmund-ost.de

Kaffeespende fürs „Gast-Haus“ zugunsten Wohnungsloser erbrachte 250 Pfund

Die vier Kirchengemeinden im Dortmunder Osten haben in den vergangenen Wochen seit Beginn der Corona-Krise 250 Pfund Kaffee für die Wohnungslosen der Stadt gesammelt.

Dazu überreichte das Pastoralteam aus dem Pastoralen Raum Dortmund-Ost in diesen Tagen Frau Kathrin Lauterborn, der Leiterin der Initiative von „Gast-Haus statt Bank“, die gesammelten Spenden. Diese große Menge an Kaffee-Geschenken war in der Fastenzeit zusammengekommen.

„Gerade in der Zeit von Corona dürfen wir die Menschen am Rande nicht vergessen“, erklärt Pfarrer Ludger Keite. Den Obdachlosen in Dortmund werden in der ökumenischen Wohnungslosen-Initiative diverse Hilfen angeboten. So wird hier morgens für Bedürftige ein Frühstück serviert. Im laufenden Jahr kommen allein 1,5 Tonnen Kaffee zusammen. Neben heißem Tee oder einer Suppe hilft das „Gast-Haus“ auch durch Sprechstunden von Seelsorgern, Ärzten, Schuldnerberatern, Rechtsanwälten etc.

Online-Anmeldung zu den Gottesdiensten

Ab dem 27. Juni 2020 besteht die Möglichkeit, sich für einige Gottesdienste online zu registrieren und die Kontaktdaten zu hinterlassen. Diese werden auf deutschen Servern gespeichert und automatisch nach vier Wochen wieder gelöscht.

Auf kirche-dortmund-ost.de findet sich in der Gottesdienstordnung hinter den entsprechenden Gottesdiensten ein Anmeldelink. Erst nach erfolgreicher Bestätigung der Registrierung ist das Ticket für den Gottesdienst gebucht. Dazu erhält man eine E-Mail.

Natürlich haben auch Menschen ohne Internetzugang weiterhin die Möglichkeit, vor Ort den Zettel mit den Kontaktdaten auszufüllen. Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an Anna Werner.

Anna Werner

Verwaltungsleiterin

Als Verwaltungsleiterin unterstütze ich besonders die Kirchenvorstände im Pastoralen Raum und entlaste den Pfarrer von Verwaltungsaufgaben. Als Angestellte des Gemeindeverbandes Östliches Ruhrgebiet bereite ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus den Fachbereichen Liegenschaften, Bau, Finanzen und Personal Beschlüsse vor und koordiniere anstehende Arbeiten. Einen kleinen Einblick in die Tätigkeit gewährt dieser Videobeitrag.

Telefon: +49 231 95 80 95-21

E-Mail: anna.werner@kirche-dortmund-ost.de

Johannes der Täufer am 24. Juni

Über Johannes den Täufer hat Jesus einmal gesagt: „Unter allen Menschen gibt es keinen größeren als Johannes“ (Lukas 7,28). Es sind verschiedene Eigenschaften, die die Größe Johannes des Täufers ausmachen und die zeigen, wozu der Mensch in der Lage ist. Johannes der Täufer ist der letzte große Prophet des alten Bundes. Einer der großen Gestalten des Volkes Israel, die Gottes Wirklichkeit erspürten und erahnten, welchen Anspruch Gott an die Menschen stellt.

Wir Menschen haben dazu die natürliche Begabung. Wir können die Wirklichkeit Gottes entdecken. Wir können nachvollziehen, welchen Anspruch er an uns Menschen stellt. Die Vernunft und das Gewissen befähigen uns dazu.

Johannes der Täufer hat darüber hinaus die menschliche Fähigkeit vorbildlich entwickelt, dass wir Menschen dazu in der Lage sind, uns eine eigene individuelle Meinung zu bilden, dass wir uns nicht nach dem richten müssen, was die Mehrheit denkt, und dass wir uns nicht davor fürchten müssen, etwas zu verschweigen, bloß weil die Wahrheit unangenehm sein könnte.

Johannes hat viele Menschen fasziniert, weil er ihnen auch unbequeme Wahrheiten gesagt hat. Viele waren bereit, daraufhin ihr Leben zu ändern. Bei den Mächtigen ist er damit allerdings angestoßen. Dem König Herodes Antipas hat er deutlich gesagt, dass es nicht richtig war, die Frau seines Bruders Philippus, Herodias zu heiraten. Das hat ihm buchstäblich den Kopf gekostet.

Johannes der Täufer hatte noch eine weitere Fähigkeit, die uns Menschen von Natur aus gegeben ist. Er hatte erkannt, dass in der unscheinbaren Gestalt Jesu von Nazareth Gott selbst in der Welt war. Als er Jesus sah, sagte er: „Seht das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt“ (Johannes 1,29). Dieser Satz des Johannes wird uns in jeder Heiligen Messe in Erinnerung gerufen und weist uns darauf hin, dass Jesus Christus in der Gestalt des konsekrierten Brotes gegenwärtig ist.

Jesus hat aber nicht nur die großen menschlichen Fähigkeiten Johannes des Täufers entdeckt und gelobt, sondern sein Satz geht weiter: „Unter allen Menschen gibt es keinen größeren als Johannes, doch der kleinste im Reich Gottes ist größer als er“ (Lukas 7,28). Diejenigen, die zum Reich Gottes gehören, brauchen nicht nur auf ihre eigenen natürlichen, menschlichen Fähigkeiten zu bauen, sondern sie werden von Gott zu Größerem befähigt.

Bischof Ulrich Neymeyr,
in: Pfarrbriefservice.de