Gemeindeversammlung Auftaktveranstaltung am Sonntag, 21.04. um 17.00 Uhr

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Große öffentliche Auftaktveranstaltung Sonntag, 21. April, um 17.00 Uhr im Franz-Stock-Haus Brackel.

Das Erzbistum Paderborn fordert alle Kirchengemeinden auf, ihre Immobilien bedarfsgerecht neu auszurichten. Der Pastorale Raum Dortmund-Ost hat seine Bereitschaft erklärt, seinen Gebäudebestand an eine zurückgehende Nutzung anzupassen. Dazu hat sich eine eigene Projektgruppe mit 12 Personen aus allen 4 Gemeinden gebildet. Diese wird durch ein professionelles Beratungsteam aus dem Erzbischöflichen Generalvikariat Paderborn unterstützt, um individuelle Lösungen zu entwickeln und die Herausforderungen zu meistern. 

Der Weg und das Ziel

Die Immobilienprojektgruppe hat die Aufgabe, weitere Termine und die Datenerhebung zu organisieren und für eine breite Beteiligung der Bevölkerung zu sorgen. Dazu werden unter anderem Informationsabende und Meinungsumfragen durchgeführt. Außerdem wird in einer ersten Erhebung ermittelt, welche kirchlichen Gebäude wie genutzt werden. Viele unserer Immobilien sind für die heutige Nutzung bereits zu groß. Wenn sich die Mitgliederzahlen und das kirchliche Engagement so entwickeln, wie es heute absehbar ist, wird der Leerstand noch deutlich zunehmen. Ziel ist es, sich von rund einem Drittel der Gebäude zu trennen.

Wohin soll es gehen?

Pfarrer Ludger Keite: „Kirchengebäude sind für die meisten Menschen identitätsstiftend. Deshalb wollen wir möglichst viele Menschen in den Denkprozess über die zukünftige Nutzung und Reduzierung unserer Immobilien einbeziehen. Es geht darum, zu überlegen, welche Bedürfnisse die Menschen im Stadtteil an unsere Kirchengemeinde haben und dann zu überlegen, welche Gebäude wir eigentlich wofür brauchen. Wir wollen mit weniger Gebäuden die Kirche im Stadtteil zukunftsfähiger machen“.

Beteiligung und Auftaktveranstaltung

Um von Anfang an eine breite Öffentlichkeit unabhängig von einer Kirchenmitgliedschaft zu erreichen, gibt es eine erste Gemeindeversammlung am Sonntag, 21. April, um 17.00 Uhr im Franz-Stock-Haus, Flughafenstraße 56. Mit diesem Treffen beginnt der gut mehrmonatiger Beratungsprozess, an dem sich möglichst viele Menschen beteiligen können. Es besteht die Möglichkeit, sich umfassend zu informieren, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben. Das Stimmungsbild der Bevölkerung wird in den weiteren Entscheidungsprozess einfließen. Über die zukünftige Nutzung der kirchlichen Immobilien entscheiden die verantwortlichen Gremien in den örtlichen Pfarreien des Pastoralen Raumes selbst. Dies sind die vier Kirchenvorstände in Abstimmung mit dem Pfarrgemeinderat.

Kirche zukunftsfähig machen

„Uns ist bewusst, dass der Gedanke, sich möglicherweise von einigen Gebäuden verabschieden zu müssen, für viele eine schmerzhafte Vorstellung ist“, sagt Pfarrer Ludger Keite. „Aber es ist unsere Verantwortung, jetzt im Rahmen unserer Möglichkeiten zukunftsfähig zu planen.“

Kontakt und Informationen www.kirche-dortmund-ost.de

www.wir-erzbistum-paderborn.de/strategische-themen/immobilienstrategie