
Am 14. März traf sich der Rat der Pfarrei Heilige Schutzengel zu einer Klausurtagung in Schwerte. Ziel des Tages war es, gemeinsam über die Zukunft der Kirche im Dortmunder Osten nachzudenken, Erwartungen der Menschen wahrzunehmen und konkrete Perspektiven für die pastorale Arbeit der kommenden Jahre zu entwickeln.
Zum Auftakt stand die Frage im Mittelpunkt, wo Menschen heute Zeichen Gottes entdecken und wo ihnen Gott im Alltag begegnet. Daran schloss sich die grundlegende Überlegung an, welchen Auftrag die Pfarrei Heilige Schutzengel heute hat und wozu sie für die Menschen im Dortmunder Osten da ist. In Arbeitsphasen sammelten die Mitglieder des Rates Erwartungen, die Menschen aus der Region an die Kirche richten. Dabei wurde auch bewusst danach gefragt, welche Erwartungen nicht an die Kirche gestellt werden. Parallel dazu entwickelten die Teilnehmenden ein gemeinsames Bild davon, was es bedeutet, als Kirche „Engel zu sein“ – also Menschen beizustehen, Orientierung zu geben und Hoffnung zu vermitteln.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den vorhandenen Ressourcen der Pfarrei. Die Teilnehmenden trugen zusammen, an welchen Orten und zu welchen Zeiten die Pfarrei bereits aktiv ist – etwa zu besonderen Anlässen im Kirchenjahr oder bei verschiedenen pastoralen Angeboten. Dabei wurde auch reflektiert, wie zufrieden man mit dem derzeitigen Einsatz von Zeit, Menschen und finanziellen Mitteln ist. Auf einer gemeinsamen „Landkarte“ der Pfarrei wurden Orte des Engagements sichtbar gemacht und ergänzt durch einen Zeitstrahl mit bestehenden Aktivitäten im Jahresverlauf. Auf dieser Grundlage diskutierte der Rat anschließend Zukunftsperspektiven: Wo und wann braucht es im Dortmunder Osten besonders „Engel“? Wo sollte Kirche künftig stärker präsent sein? Welche Angebote sollen weitergeführt, neu entwickelt oder auch beendet werden? Aus den gesammelten Ideen wurden Schwerpunkte gebildet und erste konkrete Projekte skizziert. Dabei wurde stets geprüft, welche Ressourcen dafür zur Verfügung stehen und wie diese sinnvoll erweitert oder neu eingesetzt werden können. Zum Abschluss wurden Verantwortlichkeiten vereinbart und erste Schritte zur Umsetzung festgelegt.Der gemeinsame Tag endete mit einer Reflexion, Rückmeldungen aus der Runde und einem Segensgebet. Die Teilnehmenden nahmen viele Impulse mit und wollen die gewonnenen Ideen nun in die weitere Arbeit der Pfarrei einbringen.


















